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In Lindenberg und weiteren Orten im Westallgäu stapelt sich Müll vor den Wertstoffinseln, besonders die Altkleidercontainer sind überfüllt. Videoüberwachung und Bußgelder zeigen bisher nur geringe Wirkung. Bürgermeister Eric Ballerstedt macht das Fehlverhalten einiger Bürger verantwortlich und verweist auf die Möglichkeit, Kleidung auf den Wertstoffhöfen abzugeben.

Im Westallgäu sorgt der Zustand der Wertstoffinseln wieder für Ärger. Besonders die Altkleidercontainer sind überfüllt, Säcke und Müll stapeln sich vor den Containern – ein Bild, das Stadtrat Helmut Strahl im Bauausschuss des Lindenberger Stadtrates als „wie in einem Slum“ bezeichnete, das hat die Allgäuer Zeitung berichtet. Regelmäßig beschäftigt das Thema auch die Kommunalpolitik.
Die Stadt Lindenberg hat bereits eine Videoüberwachung installiert, um Verstöße zu ahnden. Kommt es zu unerlaubter Müllablagerung, können Bußgelder im mittleren dreistelligen Bereich verhängt werden. Bislang zeigt dies jedoch nur geringe Wirkung, räumte Bürgermeister Eric Ballerstedt ein. Probleme bereiten auch Kartonagen, die Papiercontainer verstopfen, sowie die nicht mehr regelmäßig geleerten Altkleidercontainer. Der Markt für Altkleidung sei zusammengebrochen, weshalb die Betreiber die Behälter nicht mehr ausreichend leeren.
Diskutiert wird zudem, ob die Leerungszyklen der Container an besonders problematischen Standorten verkürzt werden sollten. Bürgermeister Ballerstedt betont aber, dass die Hauptursache das Fehlverhalten mancher Bürger sei, die Müll trotz ausreichend Platz vor den Containern abstellen. Alternativ weist die Stadt auf die Möglichkeit hin, Kleidung auf den Wertstoffhöfen abzugeben.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Kritik müll Videoüberwachung Werstoffinslen