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Aktuelles

Eine Tote und vier Verletzte bei mehreren Lawinen in Tirol

today12. Januar 2026

Hintergrund
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Am Sonntag kam es in Tirol zu mehreren Lawinenabgängen mit einer Toten und vier Verletzten. Betroffen waren Skifahrer im freien Skiraum am Gilfert, St. Anton, Zürs und im Rofan. Trotz Rettungsmaßnahmen konnte eine 58-jährige Skifahrerin nicht gerettet werden.

Symbolbild: Lawine/ Foto: Pixabay

Am Sonntag kam es in Tirol zu mehreren Lawinenabgängen, bei denen eine Skifahrerin starb und vier weitere Wintersportler verletzt wurden. Betroffen waren vor allem Skifahrer im freien Skiraum der Gebiete Arlberg und Rofan.

Weerberg/Gilfert: Eine 58-jährige Österreicherin wurde von einem etwa 100 Meter breiten Schneebrett erfasst und vollständig verschüttet. Trotz Bergung und Reanimationsmaßnahmen im Krankenhaus Innsbruck verstarb sie. Ihre 32-jährige Begleiterin blieb unverletzt und setzte den Notruf ab.

St. Anton am Arlberg/Kapall: Ein 18-jähriger Österreicher wurde bei einem Lawinenabgang vollständig verschüttet, konnte aber von seiner Gruppe geborgen und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Zams geflogen werden. Eine 19-jährige Begleiterin blieb unverletzt.

St. Anton/Galzig: Ein 22-jähriger Schwede wurde von einem Schneebrett mitgerissen und teilweise verschüttet. Er wurde ebenfalls mit Verletzungen unbestimmten Grades nach Zams gebracht.

Zürs/Trittkopf: Zwei deutsche Skifahrer, 55 und 60 Jahre alt, wurden bei einem Lawinenabgang über 70 Meter mitgerissen und verletzt. Sie wurden mit Notarzthubschraubern in die Krankenhäuser Feldkirch und Bludenz gebracht.

Rofan/Grubascharte: Ein 23-jähriger Österreicher wurde von einem Schneebrett etwa 75 Meter mitgerissen, konnte sich dank Lawinenrucksack selbst befreien und blieb unverletzt. Sein Begleiter wurde nicht verschüttet.

Der Lawinenwarndienst Tirol hatte für Sonntag oberhalb der Waldgrenze die Warnstufe 4 (große Lawinengefahr) ausgegeben. Experten warnen, dass schwache Schichten in der Schneedecke leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden können. Die Gefahrenstellen seien zahlreich und selbst für geübte Skifahrer kaum zu erkennen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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