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Am 2. Januar rettete die Bundespolizei in Lindau zwei Schwäne aus dem Gleisbereich am Bahnhof Lindau-Insel und auf der Thierschbrücke. Ein Schwan war unverletzt, der andere hatte leichte Verletzungen und wurde tierärztlich versorgt. Die Gleise mussten während der Rettungsaktionen kurzzeitig gesperrt werden.

Am Freitag, 2. Januar, kam es am Bahnhof Lindau-Insel zu brenzligen Situationen, als zwei Schwäne in den Gleisbereich gerieten. Die Bundespolizei konnte beide Tiere rechtzeitig retten.
Am Nachmittag erhielt die Bundespolizei in Lindau den Hinweis auf einen Schwan, der sich auf den Gleisen des Bahnhofs Lindau-Insel aufhielt. Als die Streife eintraf, näherte sich bereits ein Zug dem Tier. Dank der geistesgegenwärtigen Reaktion des Triebfahrzeugführers konnte der Zug rechtzeitig gestoppt werden, und die Beamten bargen den unverletzten Schwan aus dem Gefahrenbereich. Die Gleise wurden für rund 20 Minuten gesperrt, bevor der Zugverkehr wieder freigegeben wurde.
Nur eine halbe Stunde später meldeten Zeugen einen weiteren Schwan auf der Thierschbrücke. Das Tier war offenbar mit einem vorbeifahrenden Zug kollidiert und hatte sich verletzt. Die Bundespolizei sperrte alle Gleise der Brücke und rettete den Schwan aus dem Gleisbereich. Anschließend brachten die Beamten das verletzte Tier zu einem Tierarzt in Lindau, wo es medizinisch versorgt wurde und später wieder freigelassen werden konnte.
Ob die Schwäne aus Österreich über die Grenze nach Deutschland gelangt waren, ist derzeit noch unklar. Die Bundespolizei betont die schnelle Reaktion der Beamten und des Triebfahrzeugführers, die Schlimmeres verhindern konnten.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Polizei Rettung Schwäne Zug