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Events & Kultur

Neueröffnung der Alpinen Museums in München

today7. März 2024

Hintergrund
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Wer die Berge hautnah erleben möchte, der ist hier bei uns im Allgäu rund um die zahlreichen Gipfel unterwegs. Wer einmal etwas mehr in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Bergsports und der Bergfaszination eintauchen will, kann das ab diesem Wochenende wieder im Alpinen Museum in München machen. Nach drei Jahren Umbau öffnet das beliebte Museum auf der Praterinsel wieder seine Türen. Das Haus für die Bergbegeisterung, zu dem übrigens auch das Allgäu einiges beigetragen hat! Friederike Kaiser ist Museumsleiterin des Alpin Museums in München und hat mit uns darüber gesprochen.

Heute ist Wiedereröffnung. Was hat sich alles verändert?

Es hat sich ganz viel verändert. Wir haben eine neue Dauerausstellung mit einem neuem Thema – nämlich der Frage, wieso wir alle so gerne in die Berge gehen und so fasziniert sind. Das Haus ist innen komplett neu. Wir haben eine ganz große Bibliothek, die weltgrößte Alpinbibliothek. Die ist im Erdgeschoss situiert. Wir haben große Sonderausstellungsräume im 2. Obergeschoss, die jetzt im Frühjahr ermöglichen, sowohl auf Isar wie auch auf Isarkanal, Maximilianeum und Deutsches Museum zu blicken. Also total schöne städtebauliche Lage und Aussicht.

Was ist in der Ausstellung neu dazugekommen? Gibt es neue Bereiche oder Ausstellungen?

Neu ist vor allem die Dauerausstellung in ihrem Inhalt. Wir haben dafür 150 Jahre Quellen ausgewertet. Also wir haben geschaut, wie es in der Anfangszeit des Alpinismus bis heute war und haben 5 Themen herauskristallisiert, die offensichtlich seit 150 Jahren ganz wesentlich sind. Und wir haben diese Themen dann mit verschiedensten Personengruppen bearbeitet. Wir haben viele Objekte und Fotos zusammengetragen. Das Ergebnis sehen Sie dann in der neuen Sonderausstellung. 

Wie viel aus dem Allgäu lässt sich im Museum finden? Inwieweit entdecken wir Allgäuer uns in dem Museum wieder?

Naja, ich würde sagen, dass man ganz viel über die alpinen Regionen hinweg erzählen kann. Aber wir haben natürlich auch Beispiele aus dem Allgäu wie z.B. Klettern an der Trettachspitze. Und wir haben mit der Jugend des deutschen Alpenvereins mehrere Sequenzen in der Ausstellung erarbeitet und da waren mehrere Allgäuer und Allgäuerinnen auch dabei und haben die Inhalte miterarbeitet. Aus Kaufbeuren, aus Kempten und aus Oberstdorf. Also von daher ist – glaube ich – das Allgäu überall mit drinnen. 

Gibt es Exponate, die aus unserer Region kommen?

Ja, beispielsweise von der Trettachspitze. Da gab es eine Kletterei in den 20er Jahren. Davon ist ein bisschen was da. Und dann haben wir ein Mountainbike beziehungsweise Mountainbike-Trails und das ist auch im Allgäu.

Das Alpin Museum ist ja einmalig. Was macht dieses Museum aus und was ist so besonders?

Also ich glaube, was wirklich ganz toll ist, ist, dass man bei uns im Museum mit dem fantastischen Garten an der Isar Natur auch in der Stadt erleben kann. Und das ist – glaube ich – etwas, was dem Alpenverein schon sehr nahe kommt. Also diese Naturverbundenheit. Und sonst ist es so, dass es ganz viele Leute gibt, die dort zu Wort kommen und Geschichten erzählt werden, die alle Auskunft darüber geben, wie toll die Berge und das Bergerlebnis ist und was daran besonders ist gegenüber einem Erlebnis in der Ebene.

Heute Abend um 17 Uhr ist die feierliche Eröffnung nach drei Jahren Umbau.  Ab dem kommenden Sonntag ist das Museum dann auch wieder ganz regulär für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Geschrieben von: Redaktion

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