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Panorama

Landkreis Ravensburg stark von Sturmtief Roxana betroffen

today7. Februar 2022

Hintergrund
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Im Gegensatz zum Gebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West war das Gebiet des Polizeipräsidiums Ravensburg stärker vom Sturmtief Roxana betroffen. Rund 65 witterungsbedingte Unfälle und ein erhöhtes Einsatzaufkommen aufgrund von Verkehrsbehinderungen haben die Polizei dort seit Sonntagmorgen beschäftigt. Unter anderem flog in einem Ortsteil von Leutkirch ein Toilettenhäuschen durch die Gegend.

Sturmtief Roxana sorgte nicht nur für umgestürzte Bäume, sondern brachte in den höheren Lagen auch Schnee mit, der insbesondere am Montagmorgen für glatte Straßen und Schneeverwehungen sorgte. Beim Polizeipräsidium Ravensburg waren die Landkreise Ravensburg und Sigmaringen am
stärksten betroffen.

Auf der winterlichen A 96 zwischen den Anschlussstellen Leutkirch Süd und Kißlegg wurde heute gegen 7.15 Uhr ein Fahrzeuginsasse beim Zusammenstoß eines Fahrzeugs mit der Leitplanke und folglich mit einem Lkw schwer verletzt, zwei weitere Personen wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Auf der B 30 Höhe Enzisreute prallten gegen 7 Uhr auf beiden Richtungsfahrbahnen Fahrzeuge auf der glatten Fahrbahn ineinander, hier wurde niemand verletzt, es kam jedoch zu einem erheblichen Rückstau.

Auf der L 218 bei Stetten am kalten Markt stießen kurz nach 6 Uhr zwei Fahrzeuge auf schneeglatter Fahrbahn frontal zusammen, beide Fahrer wurden mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden wird bei diesem Unfall auf rund 30.000 Euro beziffert.

Kurz vor 8 Uhr kam auf der B 32 Höhe Grünkraut ein Fahrzeuglenker auf der glatten Straße ins Schleudern und prallte gegen ein entgegenkommendes Auto. Zwei leicht verletzte Personen waren die Folge, die beiden Wagen mussten abgeschleppt werden.

Mit schweren Verletzungen brachte ein Rettungshubschrauber eine Autofahrerin in eine Klinik, nachdem die Frau kurz vor 8 Uhr auf der L 286 Höhe Hoßkirch von der winterlichen Fahrbahn abgekommen war und sich mit ihrem Nissan überschlagen hatte.

Es entstand jeweils hoher Sachschaden. Darüber hinaus verzeichnete die Polizei eine große Anzahl von
Verkehrsunfällen, bei denen nur Blechschaden entstand.

Doch nicht nur winterliche Straßenverhältnisse, sondern auch sturmbedingte Schäden führten zu weiteren Verkehrsunfällen. So wurde gegen Mitternacht auf der A 96 zwischen Aichstetten und Leutkirch-West ein Tanklastzug von einer Windböe erfasst. Trotz des Versuchs, gegenzulenken, konnte der Fahrer eine Kollision mit der Mittelleitplanke nicht verhindern. Die Schutzplanke wurde großflächig beschädigt, am Lkw entstand Sachschaden von rund 20.000 Euro. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die linke Fahrspur bis kurz nach 3 Uhr voll gesperrt.

Gegen einen entwurzelten Baum prallte am Sonntag gegen 22.30 Uhr ein Autofahrer auf der L 277 zwischen Bingen und Sigmaringen. Der Mann blieb unverletzt, an seinem Wagen entstand erheblicher Schaden in Höhe von etwa 8.000 Euro.

Mehrere leicht verletzte Schüler forderte ein Verkehrsunfall mit einem Schulbus am Montag gegen 7 Uhr auf der K 8024 bei Wilhelmsdorf. Der Fahrer des Schulbusses kollidierte ebenfalls mit einem auf der Fahrbahn liegenden Baum. Insgesamt acht Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht, am Bus entstand Schaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Auch auf der Kreisstraße zwischen Moosheim und Großtissen fuhr gegen 8.15 Uhr ein Pkw-Lenker gegen einen umgestürzten Baum, der Sachschaden am Auto wird auf rund 20.000 Euro beziffert.

Roxana verlieh darüber hinaus am Sonntag gegen 19.30 Uhr einem Toilettenhäuschen in einem Teilort von Leutkirch Flügel. Die Baustellentoilette landete auf der Fahrbahn, eine Polizeistreife entfernte das Hindernis. In Weingarten erfasste gegen 17.30 Uhr eine Windböe eine im Bau befindliche Lagerhalle aus
Metalltraversen und Dachbalken und wehte diese um. Durch das Umkippen wurden mehrere Laternen beschädigt. In Überlingen wehte der Sturm gegen 18.30 Uhr ein Verkehrszeichen gegen ein geparktes Auto, wodurch dieses nicht unerheblich beschädigt wurde.

Polizeibeamte waren während des Sturms zusammen mit Einsatzkräften der Feuerwehr durchgängig damit beschäftigt, Bauzäune, umgewehte Mülltonnen und sonstige Hindernisse von den Straßen zu entfernen, um Unfälle zu vermeiden.

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Geschrieben von: Redaktion

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