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Das Seniorenheim Reutin in Lindau feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Aus einem Armenhaus auf der Lindauer Insel entwickelt, bietet es heute 85 Seniorinnen und Senioren ein Zuhause. Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren leitete Klaus Höhne das Heim erfolgreich, Anfang 2026 übernahm die Schwesternschaft München mit Elvira Karg die Leitung.

Im Oktober 2026 feiert das Seniorenheim Reutin in Lindau sein 100-jähriges Bestehen. Ursprünglich als katholische Pfründe für arme Alte auf der Lindauer Insel gegründet, hat sich das Haus im Laufe eines Jahrhunderts zu einer dauerhaften Heimstätte für rund 85 Seniorinnen und Senioren entwickelt.
Die Geschichte begann bereits 1873 mit einem Testament des Fotografen Johann Thoma, der ein „Armenhaus für alte Leute“ vorsah. 1926 erfolgte der Umzug von der Insel nach Reutin in ein ehemaliges Kaufhaus, das der Stadt Lindau unter der Bedingung einer neuen katholischen Pfründe überlassen wurde. Bis 1979 führten Schwestern des Ordens „Vincent von Paul“ das Heim, danach übernahm die Stadt die Verantwortung.
In den letzten elf Jahren leitete Klaus Höhne das Haus und führte es aus wirtschaftlich schwierigen Zeiten zurück auf solides Fundament. Anfang 2026 übernahm die Schwesternschaft München mit Elvira Karg als neuer Einrichtungsleiterin das Seniorenheim.
Für die Zukunft stehen die Sicherung der Pflegeangebote, die Bindung erfahrener Mitarbeitender und die Gewinnung neuer Fachkräfte im Fokus. Das Seniorenheim Reutin blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und startet nun in ein neues Kapitel für die kommenden Generationen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Jubiläum Lindau Reutin Seniorenheim