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Auf der Bundesautobahn 7 hat die Verkehrspolizei aus Kempten (Allgäu) in der Nacht auf den 5. März 2026 einen polnischen Kleintransporter kontrolliert.

Bei der Kontrolle kurz vor Mitternacht stellten die Beamten fest, dass die Abgasanlage des Fahrzeugs manipuliert worden war. Dadurch stößt der Transporter deutlich mehr Schadstoffe aus als erlaubt
Wie sich herausstellte, handelte es sich bereits um den dritten ähnlichen Verstoß desselben Unternehmers. Aufgrund der wiederholten Zuwiderhandlung musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro bezahlen. Außerdem untersagten die Beamten die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug in diesem Zustand. Der Transporter hätte zunächst repariert oder per Abschleppdienst zurück zur Firma nach Polen gebracht werden müssen.
Am Morgen des 6. März bestellte der Unternehmer tatsächlich einen Abschleppdienst. Die Polizei belehrte ihn erneut eindringlich über die Konsequenzen, falls er sich nicht an das Fahrverbot halten sollte.
Nur etwa eine halbe Stunde später entdeckten Beamte jedoch denselben Transporter erneut im Straßenverkehr – diesmal bei Buchenberg. Das Fahrzeug war weiterhin unverändert und wurde wieder fahrend angetroffen. Die Polizei stoppte den Transporter erneut und unterband die Weiterfahrt abermals.
Wegen der wiederholten Missachtung der Anordnung setzte das Landratsamt Oberallgäu eine weitere, deutlich höhere Sicherheitsleistung fest. Der Unternehmer musste diesmal 4000 Euro bezahlen.
Geschrieben von: pk
Allgäu Autobahn 7 Polizei Transporter