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Die Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt gegen einen landwirtschaftlichen Betrieb wegen unterernährter Rinder. Laut Peta seien die Tiere stark abgemagert, kotverschmiert und teilweise verletzt. Die Organisation hat Anzeige erstattet. Details nennt die Staatsanwaltschaft nicht, die Ermittlungen dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt gegen einen landwirtschaftlichen Betrieb im Unterallgäu. Hintergrund sind Vorwürfe wegen unterernährter Rinder. Laut der Tierschutzorganisation Peta sollen die Tiere „derart abgemagert sein, dass ihre Knochen herausstehen“. Fotos, die Peta übermittelt hat, sollen die Angaben untermauern. Die Organisation erstattete Anzeige gegen den Hof.
Die Staatsanwaltschaft bestätigt die Ermittlungen gegenüber der Allgäuer Zeitung und nennt als Gegenstand mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Weitere Details dürfe man derzeit nicht nennen, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei. Die Ermittlungen könnten erfahrungsgemäß längere Zeit dauern.
Peta kritisiert zudem, dass viele der Tiere stark kotverschmiert seien und einige offene Wunden an Klauen sowie geschwollene Füße hätten. Erst kürzlich musste sich ein großer Milchviehbetrieb aus dem Unterallgäu wegen ähnlicher Vorwürfe vor dem Landgericht Memmingen verantworten.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Ermittlungen landwirtschaft peta Unterallgäu