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Am Donnerstagvormittag ereignete sich bei Holzfällarbeiten im Wald ein Arbeitsunfall, bei dem ein Mann verletzt wurde. Drei Personen waren damit beschäftigt, Bäume zu fällen.

Der Geschädigte befand sich gerade dabei, einen bereits gefällten Baum zu entasten, der zwischen anderen Bäumen festhing und dadurch instabil war.
Beim Entasten drehte sich der Baum plötzlich und klemmte den Unterarm des Mannes ein. Zwei Arbeitskollegen reagierten sofort und befreiten ihn aus der misslichen Lage. Aufgrund des unwegsamen Geländes war ein bodengestützter Transport nicht möglich. Der Verletzte wurde daher mit Hilfe der Winde in einen Rettungshubschrauber gehoben und in ein Klinikum gebracht, wo er medizinisch versorgt wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Auch Anzeichen für Verstöße gegen die geltenden Unfallverhütungsvorschriften konnten bislang nicht festgestellt werden. Die Polizei betont, dass es sich um einen unglücklichen Arbeitsunfall handelte und die Sicherheitsmaßnahmen der Waldarbeiten offenbar eingehalten wurden.
Die Ermittler weisen in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren bei Holzfällarbeiten hin: Selbst erfahrene Waldarbeiter können durch instabile Baumpositionen und unvorhersehbare Bewegungen von Bäumen gefährdet werden. Besonders das Entasten von Bäumen, die zwischen anderen Bäumen verkeilt sind, birgt ein hohes Risiko. Sicherheitsausrüstung wie Handschuhe, Schnittschutzhosen und Schutzhelme sowie die ständige Absprache im Team sind essenziell, um derartige Unfälle zu vermeiden.
Der Verletzte befindet sich nach bisherigen Informationen außer Lebensgefahr, und sein Zustand wird im Klinikum weiterhin überwacht.
Geschrieben von: Silas Feil
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