Die Autobahnpolizei Memmingen beschäftigten am Freitag insgesamt vier Unfälle, die sich alle auf der A96 in Fahrtrichtung Lindau ereigneten.
Symbolbild Polizei / Foto: Pixabay
Der erste Auffahrunfall mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen passierte gegen 11:00 Uhr bei Westerheim auf dem linken Fahrstreifen. Ein 50-Jähriger musste mit seinem VW verkehrsbedingt stark abbremsen. Die dahinterfahrende 26-Jährige konnte aufgrund zu geringen Abstands mit ihrem Ford nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem VW leicht auf. Zeitgleich konnte drei Fahrzeuge weiter hinten ein 38-Jähriger nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr mit seinem Mitsubishi frontal auf den BMW einer 60-Jährigen. Der BMW wurde im Anschluss auf den vor ihm fahrenden Mercedes eines 26-Jährigen aufgeschoben, der wiederum den Ford, der zuvor bereits auf den VW gefahren war, abermals auf den VW schob. Der Mitsubishi, der BMW und der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten jeweils abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 39.000 Euro.
Nur wenig später kam es im Rückstau zu einem erneuten Auffahrunfall. Eine 64-Jährige, die mit ihrem Audi auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war, musste aufgrund des vorangegangen Unfalls stark abbremsen. Der hinter ihr fahrende 56-Jährige schaffte das nicht mehr rechtzeitig und fuhr mit seinem Mercedes frontal in das Heck des Audi. Beide Pkw blieben fahrbereit. Der Schaden beträgt hier geschätzt 4.000 Euro. Die Feuerwehren aus Erkheim und Schlegelsberg waren zur Absicherung und Verkehrslenkung vor Ort. Alle Unfallverursacher wurden kostenpflichtig verwarnt.
Gegen 13:00 Uhr passierte etwas weiter westlich, bei Buxheim, der nächste Unfall. Ein 36-Jähriger befuhr mit seinem Sattelzug Scania den rechten Fahrstreifen. Etwa auf gleicher Höhe fuhr eine 22-Jährige mit ihrem VW auf dem linken Fahrstreifen. Als der 36-jährige Lkw-Fahrer den Fahrstreifen von rechts nach links wechselte, übersah er den VW und schob diesen ein Stück vor sich her, bevor er den Unfall schließlich bemerkte. Auch hier blieben beide Fahrzeuge fahrbereit, es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Der Lkw-Fahrer wurde kostenpflichtig verwarnt.
Gegen 19:30 Uhr kam es dann an der Anschlussstelle Memmingen-Nord zum vierten Unfall. Ein 26-Jähriger wollte mit seinem Mercedes an der Anschlussstelle Nord von der A 96 abfahren. Dabei fuhr er viel zu schnell in den Kurvenbereich ein. Dadurch kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte seitlich in die Mittelschutzplanke. Es entstand Sachschaden sowohl am Mercedes als auch an der Leitplanke in Höhe von insgesamt ca. 9.000 Euro. Der Mercedes blieb fahrbereit. Der 26-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung rechnen.