AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top listeners:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Panorama

Über 60.000 Unterschriften gegen Deregulierung der Gentechnik übergeben – Appell an Manfred Weber

today4. April 2025 26

Hintergrund
share close
AD

Über 60.000 Unterschriften gegen die Deregulierung der Gentechnik wurden im Wahlkreisbüro von EVP-Vorsitzendem Manfred Weber übergeben. Die Initiative „Kein Freiflug für Gentechnik“, gestartet vom Bio-Hersteller Rapunzel Naturkost aus Legau und unterstützt von über 30 Verbänden und Bio-Unternehmen, fordert, dass gentechnisch veränderte Organismen weiterhin gekennzeichnet, geprüft und rückverfolgbar bleiben. Weber war jedoch nicht anwesend, was bei den Beteiligten Enttäuschung hervorrief.

Wichtige Akteure der Initiative. V.l.n.r. Harald Ulmer (BUND), Eva Heusinger, Werner Berlage, Seraphine Wilhelm (alle
von Rapunzel Naturkost) und Daniela Prasselsperger (Biokreis)/ Foto: Rapunzel Naturkost

Mehr als 60.000 Unterschriften wurden heute im niederbayerischen Wahlkreisbüro von Manfred Weber, dem Vorsitzenden der EVP-Fraktion, übergeben. Die Initiative „Kein Freiflug für Gentechnik“ fordert gemeinsam mit über 30 Verbänden und Bio-Unternehmen, dass gentechnisch veränderte Organismen auch weiterhin gekennzeichnet, geprüft und rückverfolgbar bleiben.

Trotz der umfangreichen Unterstützung und der frühzeitigen Anmeldung des Termins war Weber nicht anwesend, und es gab keinerlei Stellungnahme oder Gesprächsbereitschaft seitens des EVP-Vorsitzenden, was bei den Beteiligten Enttäuschung hervorrief.

Die Initiative richtet sich gegen den Gesetzesvorschlag der EU-Kommission zur Deregulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT). Es wird befürchtet, dass ohne gesetzliche Regelungen zur Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit gentechnisch veränderte Produkte ohne Wissen der Verbraucher in den Markt gelangen könnten, was erhebliche Auswirkungen auf die Bio-Branche, die bäuerliche Landwirtschaft und die Verbraucher hätte.

„Wir fordern Wahlfreiheit – auch in Zukunft“, sagte Seraphine Wilhelm, Geschäftsführerin der Rapunzel Naturkost GmbH & Co. KG. Auch der BUND-Naturschutz in Bayern und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft warnten vor den Folgen der Deregulierung. Besonders die kleinbäuerlichen Betriebe könnten in eine Abhängigkeit von großen Konzernen geraten.

Die Initiative fordert daher:
• Konsequente Kennzeichnung – vom Saatgut bis zum Teller
• Risikoprüfung & Zulassungsverfahren nach dem Vorsorgeprinzip
• Rückverfolgbarkeit & klare Haftungsregelungen
• Keine Patente auf Saatgut, Pflanzen oder Tiere
• Schutz der gentechnikfreien Land- und Lebensmittelwirtschaft

Weitere Informationen zur Initiative und ein erklärender Film sind auf der Website von Rapunzel Naturkost zu finden.

AD

Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

Rate it
AD
AD
AD
AD
0%