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Die Ermittlungen zum tragischen Brand in einem Bauernhaus im Haldenwanger Ortsteil Fleschützen, bei dem am 9. Februar ein 91-jähriger Mann ums Leben kam, sind abgeschlossen: Die Kriminalpolizeiinspektion Kempten (KPI) konnte in Zusammenarbeit mit einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes die Brandursache eindeutig feststellen.

Demnach löste eine Stehlampe mit Halogenleuchtkörper das Feuer aus. Durch die starke Hitzeentwicklung der Lampe, die direkt auf die Holzdecke des Erdgeschosses strahlte, entzündete sich das Holz. Das Feuer breitete sich rasch aus und führte zu dem tragischen Tod des 91-jährigen Bewohners. Eine weitere Bewohnerin, 87 Jahre alt, wurde durch Rauchgasvergiftung leicht verletzt und konnte das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Der Brand hatte einen Sachschaden von rund 100.000 Euro zur Folge. Die alarmierten Einsatzkräfte waren umfassend vor Ort: Neben den Feuerwehren aus Haldenwang, Börwang, Leubas und Kempten waren Rettungsdienst und THW beteiligt.
Die KPI Kempten hatte die Ermittlungen unmittelbar nach dem Brand übernommen. „Die Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt war entscheidend, um die Brandursache exakt zu bestimmen“, heißt es in der Mitteilung der Ermittler. Die Analyse zeigte klar, dass die Hitze der Halogenleuchte die Holzdecke entzündete – ein tragisches Unglück, das das Leben eines Menschen forderte.
Die Ermittler betonen, dass der Fall erneut auf die Gefahren von offenen oder unbedachten Wärmequellen in Haushalten, besonders bei älteren Personen, hinweist. Halogenleuchten erzeugen hohe Temperaturen, die bei unvorsichtiger Platzierung in der Nähe von brennbaren Materialien ein erhebliches Brandrisiko darstellen.
Geschrieben von: Leon Dauter