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Der Tourismus in der Region bleibt auf einem hohen Niveau. Nach Angaben des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben konnten die Betriebe im ersten Halbjahr 2026 insgesamt mehr als 7,75 Millionen Übernachtungen verzeichnen – und damit das starke Ergebnis des Vorjahres leicht übertreffen.

Von Januar bis Juni wurden im Verbandsgebiet rund 2,7 Millionen Ankünfte gezählt. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,4 Prozent auf knapp 7,8 Millionen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag bei 2,8 Tagen. Der Großteil der Urlauber kam aus Deutschland: Rund 86 Prozent der Gäste waren Inlandsgäste. Bei den internationalen Besuchern stellten vor allem Gäste aus der Schweiz, den Niederlanden und Österreich die größten Gruppen.
Besonders positiv entwickelte sich das Allgäu. Hier stiegen die Gästeankünfte um 1,4 Prozent auf rund 1,8 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen legte um ein Prozent auf mehr als 6,06 Millionen zu. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag im Allgäu bei 3,3 Tagen.
In Bayerisch-Schwaben war die Entwicklung dagegen leicht rückläufig. Dort wurden rund 906.000 Ankünfte und knapp 1,7 Millionen Übernachtungen registriert. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent bei den Gästen und 1,7 Prozent bei den Übernachtungen.
Der Rückgang im Juni ist laut Tourismusverband vor allem durch die Verschiebung der Pfingstferien zu erklären. Während die Ferien 2025 komplett in den Juni fielen, lagen sie 2026 teilweise bereits im Mai. Dadurch hätten sich die Urlaubstage lediglich anders verteilt und die positive Halbjahresbilanz nicht beeinflusst.
Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben, sieht die Zahlen als Zeichen für die anhaltende Attraktivität der Region. Besonders die Treue der Gäste aus Deutschland und der Schweiz gebe Rückenwind für das zweite Halbjahr.
Geschrieben von: Leon Dauter
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