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Im Fall der getöteten zweifachen Mutter aus Lauben beginnt Ende April der Prozess vor dem Landgericht Memmingen. Die Hauptverhandlung gegen den 39-jährigen Angeklagten startet am 30. April vor der Schwurgerichtskammer.

Dem Mann wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin im August 2025 im gemeinsamen Wohnhaus getötet zu haben. Laut Anklage soll er das Gesicht der Frau in ein Hundekissen gedrückt haben, wodurch sie erstickte. Der Angeklagte, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, hat den Sachverhalt eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor.
Der Fall hatte im vergangenen Jahr für großes Aufsehen gesorgt: Die 36-jährige Frau galt zunächst über Wochen als vermisst, bevor ihre Leiche schließlich in einem Waldstück nahe des Wohnorts entdeckt wurde. Ermittler gehen davon aus, dass zuvor gezielt falsche Spuren gelegt wurden.
Für das Verfahren sind mehrere Verhandlungstage im Mai angesetzt. Insgesamt sollen zahlreiche Zeugen und Sachverständige gehört werden. Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine mehrjährige Haftstrafe, in besonders schweren Fällen auch lebenslange Freiheitsstrafe.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu amtsgericht Lauben Mordprozess