Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Jeden Monat präsentiert AllgäuHIT in Kooperation mit dem Werbepartner GranataPet Tipps und Wissen für den Alltag mit Hund oder Katze. Letztes Mal ging es unter anderem um Hunde- und Katzenrassen und deren spezielle Anforderungen.
In der Märzausgabe von „Tierwissen to go“ stand das Thema Hunde- und Katzenfutter im Fokus. Hier gibt es das Gespräch aus der Radiosendung zwischen Moderatorin Uschi Binkert sowie Kathrin und Deborah von GranataPet zum Nachlesen.

Bei mir im Studio sind wieder Kathrin und Deborah von GranataPet. GranataPet steht für hochwertiges Tierfutter. Somit ist unser Thema heute euer prädestiniertes Feld. Was sagen Profis zum Thema Ernährung, in dem Fall jetzt von Hund und Katze? Was ist so das erste Statement, das euch dazu einfällt?
Leider haben wir einen traurigen Fakt zum Anfang. Und zwar ist es so, dass in Deutschland mehr als die Hälfte aller Hunde und Katzen zu dick sind. Deshalb ist eine artgerechte und hochwertige Ernährung einfach total wichtig. Und da sind wir gleich beim Anfang: Wir machen ja Hunde- und Katzenfutter und da gibt es eine ganz wichtige Trennung. Und zwar sind Katzen Carnivoren, das heißt, sie sind strikte Fleischfresser. Der Verdauungstrakt einer Katze ist einfach dafür ausgelegt, Fleisch zu verarbeiten. Und daran hat weder die Katzenzucht etwas geändert, noch die Tatsache, dass wir sie bei uns zu Hause aufgenommen haben.
Jetzt ist es ja gerade heutzutage oft ein Thema, vegetarisch oder vegan zu leben. Manche übertragen das auch auf ihr Haustier. Wie steht ihr dazu?
Also, beim Hund ist es auf jeden Fall möglich. Ich kann ihn vegetarisch ernähren, ich kann ihn vegan ernähren. Wir bei GranataPet sagen aber: In unserer Ernährungsphilosophie macht der Hauptteil trotzdem das Beutetier aus. Also hochwertiges Fleisch und hochwertige Innereien.
Es ist also gerade beim Hund durchaus machbar. Wichtig ist aber, dass man sich wirklich Gedanken darüber macht, überlegt, was man füttert und was man supplementieren muss, damit das Tier wirklich versorgt ist. Das andere Extrem ist, dass Menschen zum Beispiel „barfen“. Das ist ja eine sehr fleischlastige Ernährung für Hund und Katze, aber auch nicht ganz ohne.
Da hast du total recht. Barf steht für biologisch artgerechte Rohfütterung. Dabei werden, wie der Name schon sagt, rohes Fleisch, rohe Innereien, aber auch Obst, Gemüse, Mineralien und Öle hinzugefügt. Dabei entscheidet quasi der Hunde- oder Katzenhalter selbst, was in den Napf kommt. Ich habe komplette Kontrolle darüber, was in den Napf kommt, aber ich muss mich auch dementsprechend damit auseinandersetzen, um mein Tier nicht in eine Mangelernährung zu führen.
Also sprich: Einfach nur tiefgekühltes, leckeres Muskelfleisch reicht da nicht.
Genau so ist es. Deswegen gibt es aber auch als Alternative direkt aus der Dose oder aus dem Beutel eben das Alleinfutter, das wir auch anbieten. Das heißt, wir haben Trockenfutter, wir haben Nassfutter und der Katzenhalter oder Hundehalter kann entscheiden: Füttere ich das oder mache ich eine Mischfütterung.
Jetzt gibt es viele, die sagen: Mein Gott, warum so ein Aufwand? Früher haben Hund und Katze auch das gekriegt, was vom Tisch übrig bleibt. Warum ist so eine hochwertige Ernährung so wichtig fürs Tier?
Im Prinzip ist es genau wie bei uns Menschen. Man kann die Gesundheit mit einer hochwertigen, guten Ernährung fördern, wenn man auf Zuckerzusätze, Aromastoffe und andere künstliche Inhaltsstoffe verzichtet. Es ist besser für das gesamte System, für den Magen und fördert die Gesundheit.
Essen ist das eine, Trinken das andere. Auch eine ausreichende Wasseraufnahme ist wichtig. Gerade wenn man zum Beispiel nur Trockenfutter oder überwiegend Trockenfutter füttert. Aber kann man denn überhaupt sagen, es gibt DAS perfekte Futter?
Das richtige Futter ist fast schon eine Religion und jeder entscheidet für sich selbst beziehungsweise für das eigene Tier, was das Richtige ist. Das heißt, ich gehe nicht nach irgendwelchen Trends, sondern ich schaue mir mein Tier an, ich schaue mir meine Lebensumstände an und entscheide dann, was für uns richtig ist. Ganz wichtig.
Also sprich: Ich schaue, wie alt mein Tier ist, was es verträgt, was es braucht, also wie viel Energie es zum Beispiel benötigt. Und ich glaube, das ist auch der Punkt: Man füttert mit dem Auge. So hat man es mir auch immer beigebracht. Bei aller Philosophie sollte man den Blick aufs Tier nicht verlieren.
Ja, genau. Dein Tier ist eigentlich der beste Botschafter dafür, wie es ihm geht und wie gut es sein Futter verträgt. Wir sagen bei der Arbeit immer: Am Ende zählt die „Backend-Performance“. Das heißt, das, was hinten rauskommt, entscheidet, wie gut das war, was vorne reinkam.
Also schaut euch euer Tier an, schaut euch das Fell an, schaut euch an, wie die Verdauung funktioniert. Sind sie gesund? Haben sie Energie? Sind sie lebhaft? Und spätestens, wenn irgendwo Probleme auftauchen, ist es, glaube ich, der richtige Moment, sich intensiver mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen. Da kann man wirklich an vielen Stellschrauben noch drehen. Und im Zweifelsfall kann man natürlich auch bei euch bei GranataPet nachfragen, oder?
Ja, einfach anrufen. Wir freuen uns.
Anzeige: „Tierwissen to go“ erscheint einmal pro Monat bei AllgäuHIT. Die Rubrik wird in Kooperation mit unserem Werbepartner GranataPet präsentiert. Weitere Infos unter https://www.granatapet.de/
Geschrieben von: Redaktion
Allgäu Haustiere Tierfutter Tierwissen to go