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Sport

Start in die Playoffs misslungen – ESC Kempten verliert zweimal gegen die Isar Rats

today9. Februar 2026

Hintergrund
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Das lange Warten hatte am Freitagabend ein Ende. Endlich Playoffs, endlich die „geilste Zeit des Jahres“, so der Tenor unter den gut 1.350 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena. Am Ende gab es jedoch vor allem enttäuschte Gesichter unter den Fans. Die deutliche 1:4-Niederlage gegen die Niederbayern war verdient.

Logo von Homepage esc-kempten.de

Während es der ESC nicht schaffte, seine Stärken auszuspielen und dem Gegner das eigene Spiel aufzudrücken, zeigten die Gäste ein sehr gutes Playoff-Spiel. Aus einer soliden Defensive mit einem starken Goalie Christoph Schedlbauer dahinter agierten sie immer wieder sehr gefährlich nach vorne. Vor allem die Paradereihe Zucker, Walinski und Luscombe sorgte für viel Gefahr vor Jakob Nerb im Sharks-Gehäuse.

Hätte Martin Hlozek nur zehn Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels seine große Chance zum 1:2-Anschluss genutzt, wäre es sicher noch ein anderes Spiel geworden. Doch er scheiterte – und im direkten Gegenzug stellten die Isar Rats nur sieben Sekunden später auf 0:3. Dies war bereits die Vorentscheidung. Filip Kokoska erzielte per Bauerntrick den Ehrentreffer, aber die Gästeabwehr stand im Schlussabschnitt sehr sicher, und trotz aller Angriffsbemühungen sprang nichts Zählbares für die Allgäuer mehr heraus.

Das 1:4 per Empty-Net spielte keine Rolle mehr. Die Gäste gingen in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0 in Führung und konnten mit entsprechendem Rückenwind in Spiel zwei am Sonntagabend in der Marco-Sturm-Eishalle gehen.

Von der ersten Sekunde an war es diesmal ein ganz anderes Spiel der Sharks. Gleich in der ersten Minute klingelte Kevin Hu schon am Pfosten des Dingolfinger Gehäuses. Es ging die ersten zwanzig Spielminuten fast ausschließlich in Richtung des Tores von Christoph Schedlbauer. Doch trotz aller Versuche und bester Chancen wollte die Scheibe nicht ins Netz. So ging es mit dem für die Gastgeber mehr als schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause.

Ab dem zweiten Abschnitt war die Partie ausgeglichen und aufgrund vieler Strafen auf beiden Seiten sehr zerfahren. Tomas Kulhanek brachte seine Farben dann endlich in Führung. Es brauchte nun schon eine doppelte Überzahl für die Hausherren, um deren Ausgleich zu erzielen.

Im Schlussabschnitt entglitt den Allgäuern die Partie plötzlich komplett. 17 Strafminuten alleine im Schlussabschnitt spielten den Gastgebern in die Karten, die cleverer und zielstrebiger agierten und mit vier Treffern für das deutliche Endergebnis sorgten. Die mangelnde Chancenverwertung und zu viele teils unnötige Strafen kosteten dem ESC letztendlich den möglichen Sieg.

Mit zwei Niederlagen ist das kommende Wochenende schon richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Serie.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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