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Verschiedenes

Sky stellt Kabelverbreitung um: Viele Sender künftig nur noch über Internet empfangbar

today10. Februar 2026

Hintergrund
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Kundinnen und Kunden von Sky Deutschland im Kabelnetz von Vodafone Deutschland müssen sich auf technische Änderungen einstellen: Sky beginnt mit einer schrittweisen Umstellung seiner Signalübertragung. Ab heute werden zahlreiche Sky-Sender im Vodafone-Kabelnetz, und damit auch im Allgäu, nicht mehr über das klassische Kabelsignal (DVB-C), sondern ausschließlich über Internet-Übertragung (IPTV) verbreitet. Betroffen sind ausschließlich Haushalte, die Sky über einen Vodafone-Kabelanschluss empfangen. Um die Programme weiterhin sehen zu können, wird ein internetfähiger Receiver benötigt, etwa ein Sky-Q- oder Sky-Stream-Receiver. Nach Angaben von Sky hat die Kundeninformation bereits begonnen: Nutzerinnen und Nutzer älterer Geräte erhalten entsprechende Hinweise und Wechselangebote. Wer bereits kompatible Technik verwendet, soll die Umstellung kaum bemerken.

Fernbedienung / Foto: Pixabay

Mehr Sender und zusätzliche HD-Programme

Mit dem Wechsel auf IPTV erweitert Sky zugleich das Senderangebot. Sechs Programme, die bislang nur per Satellit verfügbar waren, stehen künftig auch Kabelkundinnen und -kunden zur Verfügung: Cartoon Network, Crime+Investigation, Heimatkanal, Jukebox, Motorvision+ und Nicktoons.

Ab dem 3. März 2026 sollen zudem mehrere Programme auf HD-Qualität umgestellt werden, darunter Cartoonito, History Channel, Nick Junior, RomanceTV, WarnerTV Comedy und WarnerTV Film. Nicht betroffen sind zentrale Sky-Sportprogramme – einschließlich der UHD-Variante von Sky Sport –, die weiterhin über das klassische DVB-C-Signal empfangbar bleiben.

Hintergrund: Platz für schnelleres Internet

Auslöser der Umstellung ist eine Netzmodernisierung bei Vodafone. Der Kabelnetzbetreiber will das Frequenzspektrum bundesweit vereinheitlichen, um zusätzliche Kapazitäten für schnelleres Internet zu schaffen. Klassische TV-Signale über DVB-C belegen dauerhaft große Frequenzbereiche im Kabelnetz, während IPTV nur dann Bandbreite nutzt, wenn tatsächlich gestreamt wird.

Die frei werdenden Frequenzen – insbesondere im Bereich um 330 MHz – sollen künftig für den modernen Internetstandard DOCSIS 3.1 eingesetzt werden, mit dem deutlich höhere Datenraten über bestehende Koaxialkabel möglich sind. Der Abschluss der Frequenzumstellung ist laut Vodafone für Mitte 2026 geplant.

Bereits 2025 hatte Sky mit Nat Geo Wild einen ersten Sender im Kabelnetz auf IPTV umgestellt. Mit der nun beginnenden Ausweitung setzt der Pay-TV-Anbieter verstärkt auf internetbasierte Verbreitung, die langfristig auch neue interaktive Funktionen und flexible Zusatzangebote ermöglichen soll.

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Geschrieben von: Redaktion

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