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Seebad Bregenz fertiggestellt: Modernes Freizeitparadies am Bodensee eröffnet

today12. Mai 2026

Hintergrund
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Mit der planmäßigen Fertigstellung des neuen „Seebad Bregenz“ wird eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Landeshauptstadt erfolgreich abgeschlossen. Nach intensiver Bauzeit präsentiert sich das Areal als modernes, vielseitiges Freizeit- und Erholungszentrum für Einheimische und Gäste am Bodensee.

v. l. n. r.: Vizebürgermeister Roland Frühstück, Bürgermeister Michael Ritsch, Stadtrat Robert Pockenauer © Stadt Bregenz

Mit dem Start der letzten Bauphase im September 2025 wurden zentrale Maßnahmen umgesetzt: Mit dem Rückbau des alten Seehallenbades konnten Flächen für die Gastgartenerweiterung und für großzügige Sportanlagen wie ein Streetball-Feld, einen Fußball- sowie zwei Volleyballplätze gewonnen werden. Mit der vollständigen Fertigstellung des geschwungenen, rund 260 Meter langen Gebäudeteils – der sogenannten „Schlange“ – wurden moderne Umkleiden, Duschen und Sanitäranlagen in die Anlage integriert. Der neugestaltete Vorplatz wurde deutlich aufgewertet: Rund um das Seebad Bregenz stehen nun etwa 1.000 Fahrradabstellplätze zur Verfügung, 100 davon überdacht. Die Grünflächen am Vorplatz wurden verdoppelt und rund um das Seebad insgesamt 347 Bäume, 3.219 Sträucher und 2.500 Stauden gepflanzt. Ein getrennt geführter Geh- und Radweg sorgt für mehr Sicherheit und Komfort im direkten Umfeld des Seebades. Zudem wurde an der Ostseite ein zusätzlicher, personalfreier Zugang geschaffen, der Inhaber:innen von Zutrittskarten sowie Online-Ticketnutzer:innen einen komfortablen und flexiblen Eintritt ermöglicht.

Auch für das gastronomische Angebot im Seebad Bregenz ist bestens gesorgt: Neben der bereits geöffneten Sauna-Bar und dem Kiosk im Hallenbad nimmt mit dem Start der Strandbadsaison auch die SB-Gastronomie ihren Betrieb auf. Das frei zugängliche Restaurant „Ufer.kuchl“ soll Anfang Juni eröffnen und das Angebot am Bodensee zusätzlich bereichern.

Im Zuge des Neubaus konnte zudem ein bedeutendes Stück Vorarlberger Kunstgeschichte bewahrt werden: Ein wesentlicher Teil der keramischen Fliesenarbeit des Vorarlberger Künstlers Hubert Berchtold wurde gesichert und in die Außenfassade der sogenannten „Schlange“ integriert. Das rund 11 x 2,40 Meter große Kunstwerk stammt aus dem 1983 eröffneten Seehallenbad Bregenz und verbindet damit auf besondere Weise die Geschichte des ehemaligen Gebäudes mit der modernen Architektur des neuen Seebads.

Das sich bereits seit einem Jahr in Betrieb befindliche neue Hallenbad verzeichnet eine sehr positive Entwicklung: Mit knapp 240.000 Bade- und Saunagästen konnten die Besucherzahlen im Vergleich zur früheren Anlage verdoppelt werden. Zudem werden für das Jahr 2026 in Summe 380.000 Besucher:innen im Seebad Bregenz erwartet. Besonders hervorzuheben ist die Energieeffizienz der neuen Anlage: Trotz doppelter Wasserfläche und erweitertem Angebot liegt der Energieverbrauch auf dem Niveau des ehemaligen Hallenbades. Damit setzt die Stadt Bregenz ein klares Zeichen im Sinne ihrer Klimaziele.

Mit dem neuen Seebad Bregenz ist ein zeitgemäßes Freizeit- und Erholungszentrum entstanden, das durch seine Vielfalt, moderne Architektur und nachhaltige Bauweise überzeugt. Die Stadt stärkt damit ihre Position als lebenswerte und zukunftsorientierte Region am Bodensee.

Bürgermeister Michael Ritsch freut sich über die Fertigstellung: „Mit dem Seebad Bregenz ist ein wichtiger Schritt für die Stadt gelungen: ein attraktives, modernes Bad für die gesamte Bevölkerung – mit allen Annehmlichkeiten zu einem leistbaren, fairen Preis. Wir sind stolz auf dieses Seebad direkt am Bodensee in einer einzigartigen Lage, das allen Menschen offensteht und ein hochwertiges Freizeitangebot schafft.“

„Der wunderbare Strandbad-, Hallenbad- und Saunakomplex in den Bregenzer Seeanlagen ist ein unglaublicher Hingucker. Auch wenn die Umsetzung mit hohen Investitionen verbunden war, zeigen die hervorragende Resonanz der Bevölkerung, die hohen Besucherzahlen und die Qualität der gesamten Anlage, dass hier in die Zukunft von Bregenz investiert wurde. Dazu kann man der Stadt und allen Beteiligten nur herzlich gratulieren und der gesamten Anlage weiterhin viel Erfolg wünschen“, so Vizebürgermeister Roland Frühstück.

Baustadtrat Robert Pockenauer ergänzt: „Mit dem Rückbau des alten Hallenbades konnten dem Strandbad rund 10.000 m² Fläche – unter anderem für Sportflächen und Aufenthaltsbereiche – zurückgegeben werden. Zusätzlich wurden über 347 Bäume, mehr als 3.000 Sträucher und 2.500 Stauden gepflanzt. Damit wurde der gesamte Außenraum deutlich aufgewertet und ökologisch verbessert.“

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Geschrieben von: Leon Dauter

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