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Panorama

Sechs Ostallgäuer werden zu Obstbaumpflegern ausgebildet

today16. Oktober 2026

Hintergrund
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61 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lassen sich derzeit zu qualifizierten Obstbaumpflegern ausbilden. Darunter sind auch sechs aus dem Ostallgäu. Ziel ist es, die wertvollen Streuobstwiesen in Schwaben langfristig zu erhalten.

Streuobstwiesen sind ein wichtiger Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft. Sie liefern Obst, bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und prägen das Landschaftsbild. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es Menschen, die sich mit der fachgerechten Pflege der Bäume auskennen.

Deshalb absolvieren aktuell 61 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Ausbildung zu qualifizierten Obstbaumpflegern. Sechs von ihnen kommen aus dem Ostallgäu. Die Ausbildung läuft bis April 2027 und umfasst mehr als 100 Stunden. In neun Online-Modulen lernen die Teilnehmer die theoretischen Grundlagen, an zehn Praxistagen wenden sie ihr Wissen direkt an den Bäumen an.

Auf dem Lehrplan stehen unter anderem die Pflanzung und Erziehung junger Bäume sowie der fachgerechte Pflege- und Erhaltungsschnitt älterer Obstbäume. Dabei geht es vor allem darum, die Entwicklung der Bäume zu verstehen und sie langfristig gesund zu halten.

Ostallgäu treibt Ausbildung mit voran

Die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu hat die Ausbildung maßgeblich mitentwickelt. Bereits beim ersten Ausbildungsjahrgang 2024/25 war sie wesentlich beteiligt. Damals machten vier der sieben schwäbischen Landkreise mit. Nun konnte das Angebot gemeinsam mit dem Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Schwaben, den weiteren Kreisfachberatungen und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf auf ganz Schwaben ausgeweitet werden.

Auch beim aktuellen Ausbildungsdurchgang bringt sich die Ostallgäuer Kreisfachberatung ein. Sie wirkt an den Lehrinhalten und der praktischen Wissensvermittlung mit, unterstützt die Qualitätssicherung und macht auf das Angebot aufmerksam.

Wissen für kommende Generationen

Neben der fachgerechten Baumpflege steht auch der Austausch unter den Teilnehmern im Mittelpunkt. Sie sollen ihre Kenntnisse künftig weitergeben und damit dazu beitragen, dass Streuobstwiesen langfristig erhalten bleiben.

„Wer einen Baum heute pflegt und gesund erhält, schafft die Grundlage dafür, dass auch kommende Generationen noch Freude an unseren Streuobstwiesen haben“, sagt David Nißle von der Kreisfachberatung am Landratsamt Ostallgäu.

 

Foto: Carolin Prokscha (AELF Augsburg)

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Geschrieben von: pk

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