Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagnachmittag auf der Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Zusmarshausen und Burgau in Richtung Stuttgart für massive Verkehrsbehinderungen gesorgt.

Gegen 15:30 Uhr platzte bei einem 41-jährigen litauischen Lkw-Fahrer rund 1,5 Kilometer vor der Ausfahrt Burgau der linke Vorderreifen seiner Sattelzugmaschine. In der Folge zog das Fahrzeug nach links, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Betongleitwand.
Der voll beladene Sattelzug schob die Zugmaschine auf den Mitteltrog, der die beiden Richtungsfahrbahnen trennt. Der Sattelauflieger kippte anschließend um und blieb über alle drei Fahrstreifen hinweg liegen. Teile der geladenen Eisenrohre verteilten sich auf der Fahrbahn.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden zudem Betonteile aus der Mittelleitplanke herausgerissen und auf die Gegenfahrbahn in Richtung München geschleudert. Dort kam es zu weiteren Kollisionen mehrerer Fahrzeuge mit den Trümmerteilen, wodurch zusätzliche Schäden entstanden.
Auch Betriebsstoffe des verunfallten Lkw sowie eines weiteren beschädigten Fahrzeugs liefen auf die Fahrbahn. Beide Richtungsfahrbahnen mussten vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde zeitweise einspurig über den Seitenstreifen sowie in Gegenrichtung über einen Parkplatz an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Für die Bergung wurde ein Großaufgebot an Abschleppfahrzeugen eingesetzt. Zudem musste der Verkehr an der Anschlussstelle Zusmarshausen ausgeleitet werden. Die Arbeiten an der Unfallstelle sowie die Reparatur der Mittelleitplanke dauerten bis in die Nacht an.
Es bildeten sich kilometerlange Staus in beiden Fahrtrichtungen, auch die Umleitungsstrecken waren stark überlastet. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf deutlich über 100.000 Euro beziffert. Die umliegenden Feuerwehren sowie die Polizei waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Geschrieben von: Leon Dauter