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Nach Schneefall und rutschigem Schneematsch im Westallgäu rechnet die Polizei ab Donnerstagabend mit mehr Unfällen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis und schweren Sturmböen bis 120 km/h. Autofahrer sollten Sommerreifen meiden, die Geschwindigkeit anpassen und nach Möglichkeit auf Fahrten verzichten.

Das Schnee-Chaos, das derzeit Deutschland im Griff hat, sorgt auch im Allgäu für gefährliche Straßenverhältnisse. Bereits am Mittwochabend und in der Nacht fiel Schnee, sodass am Donnerstagmorgen viele Straßen von rutschigem Schneematsch bedeckt waren. Besonders im Westallgäu kam es laut Polizei bereits vermehrt zu Unfällen. Bisher blieben diese meist glimpflich, doch für Donnerstagabend und Freitag rechnet die Polizei mit einem deutlichen Anstieg der Einsätze.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glatteis, das durch gefrierenden Regen entstehen kann, sowie vor starken Sturmböen. In den Allgäuer Alpen sind ab Donnerstagabend Böen bis 100 km/h, in exponierten Gipfellagen sogar Orkanböen bis 120 km/h möglich. In tieferen Lagen über 800 Metern werden in der Nacht zum Freitag Sturm- bis schwere Sturmböen erwartet. Am Freitag lassen die Böen etwas nach, dennoch sind tagsüber weiterhin starke Windböen bis 60 km/h möglich.
Die Polizei ruft Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht auf: Sommerreifen sind tabu, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und nach Möglichkeit Fahrten zu vermeiden.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Gefahr Glatt Glatteis Polizei strassen