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Nach einem „olympischen Gefühlschaos“ ist ein Großteil der Allgäuer Olympia-Teilnehmer wieder zurück in der Heimat. Am Dienstagabend wurden die Athletinnen und Athleten in der Fußgängerzone von Oberstdorf bei einem spontanen Empfang gefeiert.

Rund 600 Wintersport-Fans harrten trotz Regens aus, um ihren Olympioniken einen stimmungsvollen Empfang zu bereiten. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Ski- und Eissportclub Oberstdorf gemeinsam mit Gastronom Mehmet Sentürk. Im Mittelpunkt standen vor allem die Medaillengewinner der Spiele von Mailand-Cortina: Skispringer Philipp Raimund, der Gold auf der Normalschanze gewann, sowie die Langläuferinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek, die im Teamsprint Bronze holten.
Ebenfalls beim Empfang dabei waren das Eistanzpaar Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan sowie das Männer-Curling-Team des EC Oberstdorf, das gemeinsam mit den Füssener Sportlern viele Fans während der Olympischen Spiele begeisterte. Skispringerin Katharina Schmid blickte in einem Interview auf ihre besondere Rolle als Fahnenträgerin zurück und bezeichnete ihre letzten Olympischen Spiele als unvergesslich.
Auch die Kombinierer Johannes Rydzek, Vinzenz Geiger und Julian Schmid, die unter teils dramatischen Umständen eine Medaille verpasst hatten, zeigten sich bewegt vom Rückhalt aus der Heimat. Besonders emotional schilderten Gimmler und Rydzek ihre Erlebnisse als „olympisches Gefühlschaos mit Happy End“. Philipp Raimund sprach von einem noch immer surrealen Erfolg und verriet, dass seine Goldmedaille derzeit gut sichtbar auf seinem Klavier liege – bis er ihr einen besonderen Platz geben werde.
Der Empfang in Oberstdorf machte noch einmal deutlich, welchen Stellenwert die Olympischen Spiele für die Region und ihre Sportler haben – und wie eng Fans, Familien und Athleten miteinander verbunden sind.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu empfang Oberstdorf Olympia