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Events & Kultur

Römisches Bayern – Kempten und Augsburg starten Kooperation zur gemeinsamen Vermittlung des römischen Erbes

today25. Juni 2024

Hintergrund
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Zu einem Treffen einer besonderen Art an einem besonderen Ort wird es heute am Nachmittag in Kempten kommen. Im Archäologischen Park Cambodunum werden der Oberbürgermeister der Stadt Kempten Thomas Kiechle und die Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg Eva Weber den Startschuss für eine noch engere Kooperation geben. Die beiden größten schwäbischen Städte wollen künftig einen gemeinsamen Weg in der Erforschung, Vermittlung und Bewerbung ihres kulturellen Erbes gehen. Martin Fink ist Kulturamtsleiter der Stadt Kempten:

Kempten und Augsburg wollen künftig noch enger zusammenarbeiten, wenn es um die Geschichte geht. Was ist der Hintergrund?

Kampten und Augsburg haben tatsächlich schon seit ganz vielen Jahren eine enge Kooperation, was unser gemeinsames römisches Erbe angeht. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt einfach den nächsten Schritt in diese Kooperation gehen. Wir haben vor über einem Jahr eine Studie angestoßen und in dieser Studie wurde herausgearbeitet, in welche Richtung sich diese Kooperation entwickeln kann und wie Kempten und Augsburg ihr römisches Erbe vermitteln können.

Worin unterscheiden sich die beiden Städte denn, was das „römische Erbe“ betrifft?

Naja, es ist zum Beispiel so, dass Kempten und Augsburg ganz andere Dinge zu zeigen haben, was ihr römisches Erbe angeht. Wir in Kempten haben einfach ein Freilichtmuseum, wir können die Römer quasi noch im Boden sehen, das heißt wir können römisches Wohnen zeigen, römische Religionsausübung vor Ort, im Tempelbezirk, das römische Forum, das heißt man kann sich wirklich so eine römische Stadt erlaufen. In Augsburg sieht es anders aus, da hat man einen großen Fundus an römischen Funden, aber man kann die römischen Funde im Boden eigentlich nicht nachvollziehen. Von daher haben wir sehr unterschiedliche Dinge zu zeigen und erst wenn man alles zusammen gesehen hat, dann hat man das römische Schwaben gesehen.

Was erwartet man sich von dieser Zusammenarbeit auf längere Frist gesehen? Da soll ja etwas Größeres daraus entstehen, sagen Sie.

Unbedingt, wie gesagt, im wissenschaftlichen ist es tatsächlich so, dass ein ganz enger Austausch besteht, auch mit der Uni in München, die sowohl hier gräbt, gerade in den letzten Jahren eine ganz aufseheneregende Grabung der Insula 1 durchgeführt hat, die aber natürlich auch in Augsburg tätig ist. Aber auch in der Vermittlung wird sich da vieles tun, wir haben bestimmte Ziele, Augsburg hat bestimmte Ziele und Ziel sollte tatsächlich sien, dass man sich dann mal beides anschaut.

Was Passiert heute genau? Es sind ja unter anderem auch einige Experten vor Ort?

Also wir freuen uns sehr auf diesen Termin, der heute statt findet, wir haben den Städtetag zum Anlass genommen, dass sich die Oberbürgermeisterin von Augsburg, die Faru Weber und der Oberbürgermeister aus Kempten, Herr Kiechle im Archäologischen Park mit Experten austauschen. Vor allem geht es uns darum, diese inoffizielle Kooperation, die wir seid vielen vielen Jahren, Jahrzehnten pflegen, wirklich auf eine formale Ebene zu heben.

sagt Martin Fink, Kulturamtsleiter der Stadt Kempten, zu der „Kooperation zur gemeinsamen Vermittlung des römischen Erbes“ zwischen Kempten und Augsburg, die heute Nachmittag offiziell besiegelt wird.

ivoxis // pixabay
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Geschrieben von: Anton Bier

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