Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Anzeige: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem In Via Reisebüro in Burgberg.
Bei „Reiselust statt Alltagsfrust“ stand im Juni bereits die sechste Reise des Jahres an. Gemeinsam mit unserem Partner, dem InVia Reisebüro in Burgberg, war unsere Kollegin Uschi auch in diesem Monat wieder für uns unterwegs. Wo es diesmal hinging und was sie dort erlebt hat, hat sie uns im Interview erzählt. Hier gibt es das Gespräch aus der Radiosendung zum Nachlesen.

Diesmal ging es zwar ein Stück weiter weg, aber trotzdem innerhalb Deutschlands. Uschi, wo hat es dich denn diesmal hingezogen?
Wir haben eine wunderschöne Städtereise nach Düsseldorf gemacht. Zuerst möchte ich mich aber bei Visit Düsseldorf, also dem Touristikamt, bedanken. Dort habe ich richtig tolle Tipps und Empfehlungen bekommen. Vieles von dem, was ich in Düsseldorf gesehen habe, kannte ich vorher selbst noch nicht.
Was hast du denn dort alles erlebt, was du vorher von Düsseldorf vielleicht noch gar nicht so erwartet oder gewusst hast?
Also natürlich gibt es da die Kö, die kennen viele. Was vielleicht nicht alle kennen, ich vorher zum Beispiel auch nicht, ist Little Tokyo rund um die Immermannstraße. Dort prägen Restaurants, Supermärkte und Buchläden das ganze Straßenbild und geben einen Einblick in die japanische Alltagskultur. Dort lebt übrigens die drittgrößte japanische Gemeinschaft Europas, auch das wusste ich vorher nicht. Und natürlich gehört auch der Japanische Garten dazu. Das alles sind Eindrücke, die man mit Düsseldorf vielleicht nicht sofort verbindet. Man denkt eher an die Kö und an andere klassische Sehenswürdigkeiten, aber nicht unbedingt an so etwas. Und als Pendant zur Kö und zu Little Tokyo würde ich auch Flingern empfehlen. Das ist die kreative Seite der Stadt. In der Kiefernstraße findet man Graffiti, so schöne Graffiti habe ich, glaube ich, noch nie gesehen. Einen Teil davon seht ihr natürlich auch in unserer Instagram-Story. Dazu kommen kleine Läden, Galerien und Cafés, die das Viertel prägen und einen total interessanten Kontrast zur klassischen Innenstadt bilden.
Das klingt auf jeden Fall wirklich toll und macht Lust, selbst hinzufahren. Aber dafür braucht man natürlich auch die passende Unterkunft. Und ich glaube, du hast diesmal wirklich etwas ganz Besonderes gefunden, oder?
Ja, ich bin ja schon viel gereist und war in vielen Unterkünften auf der ganzen Welt. Dieses Mal durfte ich im Hyatt übernachten, also in einem Fünf-Sterne-Hotel im Medienhafen. Und ich muss euch sagen: Gönnt euch so etwas wirklich einmal. Es ist nämlich gar nicht so teuer, wie man vielleicht im ersten Moment denkt. Es geht nicht automatisch in die Tausende, auch wenn das natürlich bei Suiten oder ganzen Etagen nochmal etwas anderes ist. Aber so ein Aufenthalt ist wirklich eine tolle Erfahrung, auch deshalb, weil das Hotel direkt im Medienhafen liegt. Und auf den komme ich gleich auch noch zu sprechen.
Bevor wir dazu kommen: Was war denn dein Highlight in diesem Hotel? Denn das klingt ja wirklich nicht gerade nach einer ganz normalen Unterkunft.
Es ist tatsächlich schwierig, bei diesem Hotel nur von einem Highlight zu sprechen, weil eigentlich das ganze Hotel ein Highlight ist. Angefangen bei der Lage im Medienhafen, über die zeitgenössische Architektur und die ruhige Lage am Wasser bis hin zur kompletten Fensterfront und dem kulinarischen Angebot. Da gibt es wirklich eine ganze Menge. Und dann gab es natürlich auch noch ein ganz besonderes Erlebnis.
Du sprichst von einem ganz besonderen Erlebnis. Ich kann mich erinnern: Während du dort warst, hatte Robbie Williams ein Konzert in Düsseldorf. Hat das vielleicht etwas damit zu tun?
Ja, ich habe quasi eine Nacht mit ihm im Hotel verbracht (lacht). Ich war im 13. Stock, er, soweit ich weiß, im 17. und 18. Stock. Insofern war diese Nacht auf jeden Fall erwähnenswert.
Und neben Robbie Williams: Was gibt es denn noch, das du uns unbedingt über Düsseldorf erzählen möchtest?
Also grundsätzlich ist diese Stadt natürlich richtig, richtig toll, gerade auch im kulturellen Bereich. Wer sich für Museen oder Galerien interessiert, findet dort unfassbar viele Möglichkeiten. Und auch beim Tourismusbüro Düsseldorf solltet ihr unbedingt vorbeischauen, wenn ihr gute Empfehlungen haben wollt. Das findet ihr in der Altstadt. Die haben sich wirklich viel Mühe gegeben und mir einiges vorgeschlagen oder auch möglich machen wollen. Unter anderem wollten sie zum Beispiel, dass ich auf den Rheinturm gehe.
Wieso bist du da nicht hochgegangen?
Weil ich davorstand und meine Füße mir dann einfach den Dienst versagt haben. Ich konnte nicht einmal richtig nach oben schauen, geschweige denn dann da hochfahren. Aber wirklich: Wenn ihr keine Höhenangst habt, dann geht auf jeden Fall auf den Rheinturm. Das ist bestimmt richtig toll. Für mich war es leider schon nicht möglich, überhaupt nach oben zu schauen. Das war also ein Erlebnis, das ich leider auslassen musste. Stattdessen war ich zum Beispiel im ersten deutschen Currywurstrestaurant. Dort konnte man in einem wirklich schönen Ambiente Currywurst in allen Varianten bekommen, von vegan bis klassisch. Ich saß draußen, obwohl das Wetter leider nicht besonders schön war. Aber das war trotzdem eine tolle Erfahrung, und ein eigenes Restaurant nur für Currywurst kannte ich vorher auch noch nicht.
Und du hattest vorhin schon gesagt, du willst uns noch etwas zum Hafen erzählen, weil das Hotel ja direkt dort in der Nähe liegt.
Genau, im sogenannten Medienhafen liegt das Hotel. Die Bilder dazu seht ihr natürlich auch auf Instagram. Der Medienhafen zählt bis heute zu den markantesten Beispielen für Strukturwandel. Früher gab es dort Lagerhallen und Umschlagplätze des Hafens, heute ist daraus ein modernes Quartier mit internationaler Architektur geworden. Der Medienhafen verbindet heute Arbeiten, Wohnen und Freizeit, und das alles direkt am Wasser. Ein echtes Highlight war für mich dann aber auch noch, dass ich am Sonntag von Dirk Mews abgeholt wurde. Das ist ein langjähriger Guide in Düsseldorf, der wirklich jede Ecke kennt und unglaublich viel weiß. Mit seinem Tuk Tuk und einer riesengroßen Decke, damit ich nicht friere, sind wir den ganzen Tag durch Düsseldorf gefahren, durch die Innenstadt und auch darüber hinaus. Das kann ich euch wirklich nur empfehlen: Gönnt euch das, macht das, bucht ihn über Düsseldorf Touristik. Er hat unfassbar viele tolle Sachen zu erzählen, das kann ich jetzt gar nicht alles wiedergeben. Die Sendung würde sonst viel zu lang werden, weil Düsseldorf an sich wirklich eine Reise wert ist.
Ich mein, wir wollen ja auch, dass die Leute hinfahren. Wir dürfen ja nicht alles spoilern. Aber bevor wir jetzt am Ende angelangt sind: Ich hab gesehen, du hast hier zwei Glasfläschchen dabei, da steht Killepitsch drauf. Was ist das, Uschi?
Also wir sind extra noch an so eine Fabrik gefahren beziehungsweise daran vorbeigefahren. Da hat er mir erklärt: Killepitsch, das trinkt man in Düsseldorf. Das ist ein Kräuterschnaps, ein Familienrezept, das bis heute nicht für die Öffentlichkeit überliefert wurde. 98 Kräuter, und das hilft gegen alles und jeden und für alles und jeden, so scheint es zumindest.
Ich meine, ich lese gerade 42 Prozent. Also sollen wir das jetzt hier probieren?
Wir probieren das mal. Ich habe es dem Dirk versprochen. Also Dirk, wir stoßen auf dich an. Düsseldorf, auf euch. Düsseldorf ist auf jeden Fall eine Reise wert. Vielen, vielen Dank an alle, und wir kommen wieder. Und an alle: Verbringt mal ein Wochenende in Düsseldorf, sucht euch nur besseres Wetter aus. Ich hatte leider nicht so viel Glück.
Okay, dann machen wir das so. Dir vielen lieben Dank, und wir sind schon gespannt, wo es für dich nächsten Monat bei „Reiselust statt Alltagsfrust“ mit unserem Partner, dem In Via Reisebüro in Burgberg, hingehen wird.
Wir können es sogar schon verraten: Wir fliegen von Friedrichshafen direkt nach Sylt.
Oh, dann schon mal ganz viel Spaß!
Geschrieben von: Redaktion
Allgäu düsseldorf Reise Reiselust statt Alltagsfrust Städtereise