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Die Oberschwabenschau 2026 in Ravensburg ist mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen. Rund 63.000 Besucherinnen und Besucher kamen an den fünf Messetagen auf das Gelände rund um die Oberschwabenhalle. Im vergangenen Jahr waren es etwa 62.000.

Die Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG) zeigt sich mit dem Verlauf der Traditionsmesse zufrieden. Nach Angaben von Geschäftsführer und Messechef Stephan Drescher war die Stimmung sowohl bei den Besuchern als auch bei den Ausstellern gut. Das habe sich auch beim Kaufverhalten bemerkbar gemacht. Vor allem bei Haushalts- und Konsumgütern hätten viele Aussteller von guten Geschäften berichtet. Bei größeren Investitionen in Luxusgüter sei dagegen eine gewisse Zurückhaltung zu beobachten gewesen.
Gut angenommen wurden auch zwei Neuerungen im diesjährigen Messeprogramm: die erste Ravensburger Buchmesse und die Fachkräftemesse Stellwerk. Die Fachkräftemesse fand am 14. und 15. Oktober statt, die Buchmesse vom 16. bis zum 18. Oktober. Besonders die Buchmesse habe ein eigenes Publikum angezogen, berichteten die teilnehmenden Autorinnen und Autoren.
Auch für die nächste Ausgabe gibt es bereits Interesse. Zahlreiche Aussteller haben sich nach Angaben der Veranstalter schon während der diesjährigen Messe für 2027 angemeldet. Die Oberschwabenschau findet dann vom 13. bis zum 17. Oktober auf dem traditionellen Gelände rund um die Oberschwabenhalle statt.
Der Standort bleibt zunächst bestehen. Die Stadt Ravensburg plant, die Oberschwabenhalle ab 2029 zu einer reinen Sporthalle umzubauen. Bis einschließlich 2028 wollen die Veranstalter das Gelände in seiner bisherigen Form nutzen. Für die Zeit danach soll ein neues Messekonzept entwickelt werden. Dafür benötigt die RVG zunächst Klarheit über die künftige Gestaltung des Areals.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu besucher Oberschwabenschau wirtschaft