AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top listeners:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    Renate Caree, Kulturführerin aus Seeg zu Gast bei Lars Peter Schwarz im Kaffeeklatsch Renate Caree

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Rathaus

Oberstdorf sagt knapp ja zur Wasserkraft im Rappenalptal

today20. April 2023

Hintergrund
share close
AD

Eine knappe Mehrheit (10:9 Stimmen) im Marktgemeinderat Oberstdorf hat am Mittwoch dafür gestimmt, dass die Gemeinde sich an den Planungen und Gutachten zu einem Wasserkraftwerk an der Stillach, am Rande des Rappenalptales, beteiligt. Naturschützer haben bereits zuvor Alarm geschlagen, da das Kraftwerk in einem mehrfach geschützten Naturschutzgebiet entstehen soll.

Mit dem Kraftwerk an der Stillach soll die Energieversorgung der Gemeinde auf lange Sicht unterstützt werden – rund zehn Prozent des Strombedarfs der Marktgemeinde könnten damit gewonnen werden. Die Energieversorgung Oberstdorf wird sich an dem geplanten Kraftwerk beteiligen – sofern es überhaupt gebaut werden darf. Nach wie vor ist unklar, wer die drei weiteren Beteiligten am Kraftwerk sein sollen. Die Pläne sehen eine Lage im Naturschutzgebiet vor. Nun müssen verschiedenste Gutachten erstellt werden, ob das Kraftwerk überhaupt genehmigungsfähig wäre. Erst dann kann überhaupt ein Bauantrag gestellt werden. Bis die Ergebnisse der Gutachten da sind wird es mehr als ein Jahr dauern. 

Lesen Sie mehr zu den Hintergründen hier.

Das Kraftwerk soll am Rande des Rappenalptales an der Stillach entstehen, eben jenes Tales also, das im Herbst vergangenen Jahres die Schlagzeilen dominierte, weil dort nicht genehmigte Baumaßnahmen getätigt wurden, ebenfalls im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Die Sache liegt aktuell noch beim Verwaltungsgericht Augsburg, dort soll geklärt werden, wer für die Sache verantwortlich ist.

 

AD

Geschrieben von: Redaktion

Rate it
AD
AD
AD
AD
0%