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Rathaus

„Neuer Berliner Platz“: Lindau startet Bürgerbeteiligung

today9. September 2025

Hintergrund
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Lindau plant die Neugestaltung des Berliner Platzes und startet dafür eine breite Bürgerbeteiligung. Ziel ist es, den stark belasteten Verkehrsknotenpunkt zu einer modernen Mobilitätsdrehscheibe mit mehr Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Bürgerinnen und Bürger können sich online sowie bei Aktionen vor Ort einbringen. Die Ergebnisse sollen bis 2026 vorliegen und in einen städtebaulichen Wettbewerb einfließen.

v.li. Annika Höntsch (Stadtplanung), Jaime Valdés Valverde (Städtischer Mobilitätsmanager), Kay Koschka (Stadtbaumeister), Norman Dietrich (Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau), Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, Daniel Obermayr (Bunte Liste), Prof. Dr. Ulrich Schöffel (BürgerUnion). Foto: Stadt Lindau
Jetzt hat die Stadt Lindau den Startschuss für die Neugestaltung des Berliner Platzes gegeben. Der stark frequentierte Verkehrsknoten soll in den kommenden Jahren zu einer modernen Mobilitätsdrehscheibe und einem attraktiven Quartierszentrum entwickelt werden.
Herausforderungen und Chancen
Der Platz ist seit Jahrzehnten Verkehrsmittelpunkt und Einkaufsstandort. Spätestens seit der Eröffnung des Fernbahnhofs Reutin 2020 ist seine Bedeutung nochmals gewachsen – ebenso wie die Belastung durch Verkehr, Lärm und Versiegelung. Nun will die Stadt den Bereich neu strukturieren: weniger Lärm und Hitze, mehr Grün und Aufenthaltsqualität.
Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt
Damit die Bevölkerung von Anfang an eingebunden ist, startet die Stadt eine umfangreiche Beteiligungskampagne. Neben einer Online-Umfrage auf www.stadtlindau.de/neuer-berlinerplatz sind auch Aktionen während der Europäischen Mobilitätswoche geplant. Unter anderem werden an Pop-up-Ständen an Bushaltestellen, am Lindaupark und am Bahnhof Reutin Meinungen gesammelt. Zusätzlich sind Quartiersspaziergänge und eine große Informationsveranstaltung vorgesehen.
Klare Rahmenbedingungen
Oberbürgermeisterin Claudia Alfons betonte, dass die Beteiligung nicht alle Wünsche erfüllen könne: Verkehrsplanung, bauliche Gegebenheiten und Finanzen setzten Grenzen. Ziel sei es jedoch, wichtige Hinweise zu sammeln, um den Platz bestmöglich zu gestalten.
Steuerung und Finanzierung
Eine eigens eingesetzte Steuerungsgruppe soll den Prozess begleiten und sicherstellen, dass die gesteckten Ziele eingehalten werden. Die Finanzierung wird durch Fördermittel der Regierung von Schwaben unterstützt, dennoch sind Bauzeit und Umsetzung eine große Herausforderung für Stadt und Bürger.
Kreative Kommunikationskampagne
Um Aufmerksamkeit zu schaffen, setzt Lindau auf provokante Slogans wie „Lindau, bitte ärgere dich“ oder „Lindau, lass Dampf ab“. Damit sollen möglichst viele Menschen motiviert werden, ihre Meinung einzubringen.
Nächste Schritte
Bis Frühjahr 2026 sollen die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung vorliegen. Danach entscheidet der Stadtrat über die Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs. Architekten, Landschaftsplaner und Verkehrsfachleute werden daraufhin Entwürfe erarbeiten, die öffentlich ausgestellt und bewertet werden. Erst nach diesem Prozess startet die konkrete Umsetzung – begleitet von weiteren Beteiligungsformaten.
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Geschrieben von: Redaktion

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