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Wirtschaft

Neue Teilqualifizierung im Elektrohandwerk soll Fachkräftepotenzial in Schwaben stärken

today23. Juli 2026

Hintergrund
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Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) startet gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) eine neue Qualifizierungsoffensive für das Elektrohandwerk. Ab Herbst 2026 soll die Teilqualifizierung „ELEK Schwaben“ an den Standorten Augsburg, Donauwörth und Kempten angeboten werden.

Symbolbild Pixabay

Das Angebot richtet sich vor allem an ungelernte oder angelernte Beschäftigte sowie Menschen ohne anerkannten Berufsabschluss, die sich beruflich weiterentwickeln möchten. Die Weiterbildung zum Elektroniker beziehungsweise zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik ist modular aufgebaut und verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen in Betrieben.

Teilnehmende erwerben Schritt für Schritt berufliche Kompetenzen und erhalten für absolvierte Module entsprechende Zertifikate. Langfristig kann die Qualifizierung auch den Weg zu einem anerkannten Berufsabschluss ebnen. Die Agentur für Arbeit unterstützt das Projekt mit verschiedenen Fördermöglichkeiten – unter bestimmten Voraussetzungen können Lehrgangs- und auch Entgeltkosten übernommen werden.

Die Handwerkskammer für Schwaben sieht in der Initiative eine wichtige Möglichkeit, dem Fachkräftemangel im Elektrohandwerk entgegenzuwirken. „Die duale Ausbildung bleibt der wichtigste Weg in die berufliche Qualifikation. Teilqualifizierungen bieten aber Menschen ohne Abschluss eine praxisnahe Chance, sich weiterzuentwickeln“, erklärt die HWK.

Die praktische Umsetzung übernimmt das bfz. Die Weiterbildung soll eng mit den Anforderungen der Betriebe verzahnt werden und neben Unterricht auch betriebliche Lernphasen enthalten. Ziel ist es, zusätzliche Fachkräftepotenziale zu erschließen und gleichzeitig Menschen neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen.

Auch der Landesinnungsverband für das Bayerische Elektrohandwerk begrüßt das Projekt. Die Teilqualifizierung könne Betrieben helfen, motivierte Mitarbeitende gezielt weiterzuentwickeln und damit langfristig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die klassische Ausbildung bleibe dabei weiterhin der zentrale Einstieg in den Beruf.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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