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Ab Freitag, 13. Februar, werden im südlichen Ostallgäu neue Durchfahrtsverbote bei Stau auf der A7 vor dem Grenztunnel bei Füssen wirksam.

Die Maßnahme gilt für den Bereich zwischen den Anschlussstellen Nesselwang und Füssen. Ziel ist es, den Ausweichverkehr auf Nebenstraßen zu verhindern und damit die besonders stark belasteten Orte im Umland zu entlasten.
Das Landratsamt Ostallgäu hat die Regelung bereits im Dezember 2025 beschlossen und in einer verkehrsrechtlichen Anordnung festgelegt. Mit den neuen Verbotsschildern wird die Allgemeinverfügung nun praktisch umgesetzt. Autofahrer müssen künftig im Staufall auf der Autobahn bleiben und dürfen nicht mehr auf die umliegenden Gemeindestraßen ausweichen. Lediglich der direkte Rückweg auf die A7 bleibt erlaubt.
Landrätin Maria Rita Zinnecker betont den Nutzen der Maßnahme: „Die Verbote sorgen für klare Verhältnisse auf den Straßen, reduzieren die Belastung für Anwohner spürbar und stärken die Lebensqualität in den betroffenen Gemeinden.“ Auch Kreisbauhof-Mitarbeiter Michael Hofer erklärt, dass die Schilder intensiv geplant und an den geeigneten Standorten aufgestellt wurden.
Besonders in der Faschingsferienzeit steigt die Staugefahr auf der A7 Richtung Süden. Das Landratsamt und der ADAC weisen deshalb darauf hin, dass die neuen Regelungen frühzeitig beachtet werden sollten.
Die betroffenen Straßenabschnitte können Interessierte auf allgäuhit.de einsehen. Damit erhalten Autofahrer die nötigen Informationen, um ihre Routen entsprechend zu planen und den Ausweichverkehr in den Gemeinden Nesselwang, Pfronten und Füssen zu vermeiden.
Mit diesem Schritt orientiert sich das Ostallgäuer Landratsamt an erfolgreichen Modellen anderer Regionen in Bayern, etwa in Rosenheim oder im Berchtesgadener Land, wo ähnliche Maßnahmen bereits umgesetzt werden.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Autobahn durchfahrt Stau