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Nach mehreren Straftaten im Hallenbad reagiert die Stadt mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen. Künftig sollen an ausgewählten Stellen Videokameras installiert werden. Das hat der Stadtrat nach einer längeren und kontroversen Diskussion mit nur einer Gegenstimme beschlossen.

Auslöser für die Entscheidung waren verschiedene Vorfälle in den vergangenen zwei Jahren. Dazu zählen unter anderem sexuelle Übergriffe auf Kinder, Belästigungen von Saunagästen sowie Beschimpfungen und Bedrohungen von Mitarbeitenden, die auf die Einhaltung der Hausordnung hingewiesen hatten. Diese Ereignisse hätten laut Stadtverwaltung zu einer erheblichen Verunsicherung bei Gästen und Personal geführt.
Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell betonte, dass solche Probleme längst nicht mehr nur Großstädte beträfen, sondern inzwischen auch „in der heilen Welt von Marktoberdorf“ angekommen seien. Die Zahl der Vorfälle habe deutlich zugenommen. Einer der Täter wurde inzwischen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
Geplant ist die Installation von insgesamt drei Kameras: im Eingangsbereich des Hallenbads, in einem Teilbereich der Liegewiese sowie im Zugang zur technischen Anlage. Die Aufzeichnungen sollen für 60 Tage gespeichert werden. Zugriff auf das Videomaterial erhalten ausschließlich Polizei und Staatsanwaltschaft – und nur im Fall eines konkreten Verdachts.
Mit der Maßnahme will die Stadt die Sicherheit im Hallenbad erhöhen und weitere Straftaten verhindern.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu schwimmbad Straftaten überwachung