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Sport

Bayern auf Platz zwei des deutschen Olympia-Medaillenspiegels

today12. August 2021

Hintergrund
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Bekanntlich gehören die Olympischen Spiele zu den wichtigsten sportlichen Wettbewerben der Welt. Für zahlreiche Sportler ist Olympia sogar das Ziel ihrer Träume. Übertroffen wird es nur von einem: einer olympischen Medaille. Viele deutsche Athleten haben dies bereits geschafft, und auch jede Menge Bayern konnten sich in die Liste der Medaillengewinner eintragen.

Medaillenspiegel macht Leistungen vergleichbar
Um die Leistungen der verschiedenen Nationen bei den Olympischen Spielen miteinander zu vergleichen, wird gerne der Medaillenspiegel zurate gezogen. Darin sind die goldenen, silbernen und bronzenen Medaillen verzeichnet, die alle Länder gewonnen haben. Die Reihung wird zunächst nach den Goldmedaillen vorgenommen. Bei Gleichstand wird erst die Anzahl der silbernen Medaillen und dann die der bronzenen Medaillen betrachtet.

Nur NRW besser als Bayern
In einem Blogeintrag von Betway Sportwetten wird ein interessanter Vergleich angestellt. Dafür wurde betrachtet, wie viele olympische Medaillen die deutschen Bundesländer zwischen 1998 und 2018 errungen haben. Bayern ist in dieser Liste mit 58 goldenen, 47 silbernen und 41 bronzenen Medaillen sehr weit vorne dabei. Einzig Nordrhein-Westfalen hat mit 63 Goldmedaillen mehr olympische Erfolge verbucht. Dazu kommen 44 Silber- und 54 Bronzemedaillen für NRW. An dritter Stelle des Bundesländer-Medaillenspiegels steht Thüringen mit 40 goldenen, 38 silbernen und 20 bronzenen Medaillen.

Hackl Schorsch dreifacher Olympiasieger
Bayern hat seine große Anzahl an Olympiasiegen natürlich vor allem den sehr starken Leistungen im Wintersport zu verdanken. 42 der 58 Goldmedaillen errangen die Vertreter des Bundeslandes bei den Olympischen Winterspielen. Allein aus Berchtesgaden kommen einige Sportlerinnen und Sportler, die von 1998 bis 2018 Medaillen gewonnen haben. Zu ihnen gehört der legendäre Rennrodler Georg Hackl. Im Laufe seiner erfolgreichen Karriere wurde er drei Mal Olympiasieger, nämlich 1992 in Albertville, 1994 in Lillehammer und 1998 in Nagano. Bei Olympia 2002 in Salt Lake City errang er schließlich Silber.

Vier Mal Gold für Tobias Arlt
Aus Berchtesgaden stammt mit Tobias Arlt ein weiterer Rennrodler mit einer eindrucksvollen Medaillensammlung. Er holte 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang jeweils Gold im Doppelsitzer und in der Team-Staffel. Damit ist er einer der erfolgreichsten deutschen Olympioniken aller Zeiten – zusammen mit seinem Partner Tobias Wendl, mit dem er alle seine Medaillen gewonnen hat. Allerdings stammt Wendl aus dem nordrhein-westfälischen Aachen und geht damit nicht in die bayerische Wertung ein.

Hockeyspieler bessern die Wertung weiter auf
Einen großen Anteil an der bayerischen Medaillensammlung von 1998 bis 2018 haben auch die Hockeyspieler. Bei Olympia 2008 in Peking holten vier Spieler aus Bayern mit der deutschen Nationalmannschaft Gold: Maximilian Müller aus Nürnberg sowie Max Weinhold und die Brüder Christopher und Philipp Zeller, die alle drei aus München stammen. Bei der Titelverteidigung 2012 in London waren Maximilian Müller und die Zeller-Brüder erneut dabei, dazu kam der Nürnberger Christopher Wesley. Interessanterweise stammte jedoch keine der deutschen Olympiasiegerinnen von Athen 2004 aus Bayern.

Auch Fußballerinnen aus Bayern erfolgreich
Nicht nur durch den FC Bayern München wird der Fußball in Bayern großgeschrieben. Auch zwei Olympiasiegerinnen im Fußball sind gebürtige Bayerinnen. Bei ihnen handelt es sich um Sara Däbritz aus Amberg und Svenja Huth aus Alzenau. Sie haben mit der deutschen Nationalelf 2016 in Rio de Janeiro das olympische Turnier gewonnen. Aus Sicht des Allgäus ist auch interessant, dass die in Wangen im Allgäu geborene Melanie Leupolz auch zum erfolgreichen Team von 2016 gehörte. Weil Wangen jedoch bekanntlich in Baden-Württemberg liegt, wurde die Goldmedaille von Leupolz für dieses Bundesland gewertet.

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Geschrieben von: Redaktion

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