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Sport

Memmingen Indians treffen im Oberliga Viertinale erneut auf die Hannover Indians

today19. März 2026

Hintergrund
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Die Viertelfinalserie der Eishockey-Oberliga zwischen dem ECDC Memmingen und den Hannover Indians verspricht eines der spannendsten Duelle der diesjährigen Playoffs zu werden. Beide Teams gehen mit viel Selbstvertrauen in die neue Runde, am Freitag um 20 Uhr startet die Best-of-Seven-Serie in Memmingen. Karten sind bereits erhältlich. 
Foto: Tyler Spurgeon im letzten Aufeinandertreffen mit den Hannover Indians (Credits: Flo Brunner)

Vier Spiele im Achtelfinale benötigten die Memminger, um gegen Leipzig ins Viertelfinale einzuziehen. Am Ende setzten sich die Rot-Weißen recht souverän durch, vor allem die Offensive lief heiß. Der Gegner aus Hannover, der als Dritter der Oberliga Nord in die Playoffs startete, konnte im Achtelfinale ebenfalls überzeugen. Mit einem klaren Serienerfolg gegen Peiting unterstrichen sie früh ihre Ambitionen, auch wenn man zweimal nur mit einem Tor Abstand gewinnen konnte. Die Niedersachsen zeichnen sich vor allem durch ihre offensive Durchschlagskraft und ihr temporeiches Spiel aus. Zudem ist der Pferdeturm in Hannover, das wohl kultigste Eisstadion Deutschlands, bekannt für seine leidenschaftlichen Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützen und für eine besondere Playoff-Stimmung sorgen.

In sportlicher Hinsicht treffen zwei der spannendsten Teams aufeinander, beide Mannschaften zählen zu den Mitfavoriten um den Titel. Vor allem die Nord-Indianer konnten sich, direkt vor Ende der Wechselfrist, noch einmal wahnsinnig verstärken. Mit Nolan Ritchie und Calder Anderson sicherten sie sich u.a. die Dienste von zwei der wohl stärksten Kontingentspieler des Südens. Beide waren zuletzt sehr erfolgreich für Heilbronn tätig, belegen aber eine Konti-Lizenz, was bedeutet, dass zwei andere Spieler des ECH pausieren müssen. Mit Brad Snetsinger kam sogar noch ein dritter Akteur nach Hannover. Der Routinier mit Memminger Vergangenheit ist immer noch brandgefährlich und bildet mit den zwei anderen Neuzugängen eine Angriffsreihe.

Die Indians hingegen können nach der abgesessenen Sperre von Kapitän Tyler Spurgeon wieder auf den ganzen Kader zurückgreifen. Daniel Huhn hat somit die Qual der Wahl, sollten alle Spieler fit sein, muss ein Akteur auf die Tribüne. Krankheitsbedingt könnte ihm diese Entscheidung aber abgenommen werden. Beim ECDC lief zuletzt Goalgetter Felix Brassard wieder heiß, er war, gemeinsam mit Eddy Homjakovs, auch bester Punktesammler im Achtelfinale. Mit der Rückkehr des zuvor verletzten Deni Fominych haben die Indianer vor den Playoffs noch einmal zusätzliche Variabilität erhalten, er war mit sechs Punkten gleich einer der wichtigsten Spieler gegen Leipzig.

Schon im Vorjahr trafen beide Mannschaften aufeinander, was die Brisanz der Begegnung noch einmal erhöht. Damals duellierten sich beide „Stämme“ im Achtelfinale, die Maustädter setzen sich knapp mit 3:2 durch. Es war ein komplett ausgeglichenes Aufeinandertreffen mit engem Ausgang, so wie es auch in diesem Jahr erwartet wird. Die anderen Serien der Oberliga lauten: Hannover (Scorpions) gegen Selb, Tilburg gegen Bad Tölz und Deggendorf gegen Duisburg. Damit sind alle Teams mit Heimrecht in die nächste Runde eingezogen.

Das Heimrecht soll auch die Memminger Indians in die nächste Runde führen. Vier Siege müssen eingefahren werden, um den Traum vom Halbfinale zu erreichen. Los geht’s am Freitagabend um 20 Uhr in Memmingen, ehe am Sonntag Spiel 2 in Hannover folgt. Die Seire kehrt dann am Dienstag zurück an den Hühnerberg, ehe beide Teams am Freitag danach wieder am Pferdeturm gegeneinander antreten.

Karten für Spiel 1, und auch die nächste Partie in Memmingen, sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Schon am Donnerstag waren knapp 2000 Tickets verkauft, die Indians dürfen sich also über eine tolle Kulisse freuen. Vor allem Sitzplätze müssen zeitnah erworben werden, diese sind bereits nahezu ausverkauft.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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