Listeners:
Top listeners:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Marc Wenz hat bekanntgegeben, dass er bei der kommenden Wahl des Oberallgäuer Landrats nicht antreten wird. Wie er bereits im Frühjahr betont hatte, komme für ihn eine eigene Kandidatur nur dann infrage, wenn sich Bewerber aufstellen würden, deren politische Vorstellungen oder Führungsqualitäten seiner Einschätzung nach dem Oberallgäu eher schaden als nützen könnten. Da er diese Gefahr aktuell nicht sieht, verzichtet er auf einen Antritt.

„Meine Heimat liegt mir zu sehr am Herzen, als dass ich eine negative Entwicklung tatenlos hinnehmen würde“, erklärte Wenz. Unter den derzeit bekannten Bewerbern sehe er jedoch keinen Anlass für eine eigene Kandidatur.
Besonders hebt Wenz den amtierenden Sonthofener Bürgermeister Christian Wilhelm hervor. Dieser verfüge nach zwölf Jahren an der Spitze der größten Kommune im Wahlkreis über umfangreiche Verwaltungskompetenz, Entscheidungsstärke und Sachkenntnis – Eigenschaften, die aus Sicht von Wenz für das Amt des Landrats besonders wichtig seien.
Zudem würdigt Wenz Wilhelms Entschluss, für die Landratswahl seine sichere Position als Bürgermeister aufzugeben. Im Falle einer Niederlage hätte Wilhelm kein Amt mehr inne. Dieser Schritt zeige, so Wenz, sowohl Mut als auch die Ernsthaftigkeit, mit der Wilhelm Verantwortung für das Oberallgäu übernehmen wolle.
Zum zweiten prominenten Kandidaten, Thomas Eigstler, könne er keine persönliche Bewertung abgeben, da er ihm bislang nicht begegnet sei.
Unabhängig von der Landratswahl richtet Wenz seinen Blick bereits auf mögliche vorgezogene Bundestagswahlen. Für diesen Fall plant er erneut eine parteilose Direktkandidatur im Wahlkreis 256 Kempten–Oberallgäu–Lindau – voraussichtlich wieder gegen die CSU-Abgeordnete Mechthilde Wittmann. Den Bürgerinnen und Bürgern wolle er dabei eine unabhängige, ehrliche und sachorientierte Alternative bieten.
Zum Abschluss ruft Wenz alle Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahlen im März 2026 zu einem fairen und sachlichen Wahlkampf auf. Er hoffe, dass am Ende „die beste Entscheidung für das Oberallgäu“ getroffen werde.
Geschrieben von: pk
Allgäu bayern kommunalwahl Landrat marcwenz oberallgäu politik wahlen