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Aktuelles

Mangel an FSJ-Bewerbern in Bayern: Bildungssystem-Umstellung hinterlässt Lücke

today2. April 2025 16

Hintergrund
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In Bayern gibt es dieses Jahr deutlich weniger Bewerber für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Grund ist die Umstellung von G8 auf G9, wodurch 2025 an den meisten Gymnasien kein reguläres Abitur stattfindet. Dadurch stehen weniger Schulabgänger für das FSJ zur Verfügung. Besonders soziale Einrichtungen spüren die Folgen, da viele Stellen unbesetzt bleiben und das Personal stärker belastet wird.

Symbolbild: Lernen/ Foto: Pixabay

In Bayern, einschließlich des Allgäus, fehlen in diesem Jahr zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Der Grund dafür liegt in der Rückkehr des bayerischen Schulsystems von G8 zu G9: Da der erste G9-Jahrgang erst 2026 das Abitur ablegt, gibt es 2025 an den meisten Gymnasien keinen regulären Abiturjahrgang.

Lediglich an rund 100 Gymnasien mit einem speziellen „Auffangnetz“ wird das Abitur unter G8-Bedingungen angeboten. Dies führt jedoch insgesamt dazu, dass in diesem Jahr weniger junge Menschen ihre Schullaufbahn abschließen und somit auch weniger potenzielle FSJ-Teilnehmer zur Verfügung stehen.

Besonders soziale Einrichtungen, die auf FSJ-Kräfte angewiesen sind, spüren die Auswirkungen dieser Lücke. Viele Träger berichten bereits von Engpässen in der Besetzung von Stellen, die sonst von engagierten jungen Menschen übernommen wurden. Experten befürchten, dass dieser Mangel zu einer erhöhten Belastung des bestehenden Personals führen könnte.

Ob und wie sich diese Entwicklung im kommenden Jahr ausgleicht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass der diesjährige Engpass eine direkte Folge der Bildungspolitik ist – und soziale Einrichtungen nun kreative Lösungen finden müssen, um den Ausfall zu kompensieren.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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