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Die Lawinenlage in den Allgäuer Alpen bleibt auch zu Beginn der letzten Februarwoche kritisch.

Am vergangenen Wochenende kamen allein in Tirol und Vorarlberg fünf Menschen bei Lawinenabgängen ums Leben, darunter drei in Sankt Anton, ein Vater mit Sohn in Nauders sowie ein 39-jähriger Wintersportler am Sonnenkopf. Bereits zuvor waren bei Lawinenunglücken im Alpenraum mehrere Menschen gestorben.
Auch am Samstag gab es weitere tödliche Lawinenunfälle in Tirol und der Steiermark. Ein 41-jähriger Wintersportler starb in Serfaus, ein 21-Jähriger in den Wölzer Tauern. Die Zahl der Opfer zeigt erneut, wie gefährlich die Bedingungen derzeit sind.
Für die Allgäuer Alpen Mitte gilt am Montag (23. Februar) die Warnstufe „groß“, in den Allgäuer Voralpen Warnstufe drei. Besonders in höheren Lagen stellt vor allem Triebschnee eine Gefahr dar. Schneebrettlawinen können leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, zudem sind Gleitschnee- und Nassschneelawinen in steilen Hängen möglich. Gefahrenstellen finden sich kammnah, kammfern, hinter Hangkanten, in Rinnen und Mulden.
Der Lawinenwarndienst warnt: Die Lage entspannt sich nur langsam, Wintersportler sollten aktuell ausschließlich gesicherte Pisten nutzen und abseits der gesicherten Routen höchste Vorsicht walten lassen.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Gefahr Lawinengefahr Sportler