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Nach drei Verhandlungstagen hat das Landgericht Kempten am Dienstag das Urteil im Prozess um den Todesfahrer von Kaufbeuren-Neugablonz gefällt.

Der 21-jährige Angeklagte wurde schuldig gesprochen und zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Tat ereignete sich im August 2025: Der junge Mann war betrunken und ohne Führerschein vor der Polizei davongerast, die ihn stoppen wollte. Auf einer Strecke von rund sechs Kilometern durch enge Gassen und zugeparkte Straßen kam es zu einer Kollision mit einem Wagen. Der 20-jährige Fahrer aus dem Allgäu starb noch an der Unfallstelle.
Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten vorgeworfen, bei seiner Flucht einen Unfall mit tödlichen Folgen in Kauf genommen zu haben. Neben der Mordanklage wurde ihm auch ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge vorgeworfen.
Die Eltern des Opfers traten als Nebenkläger auf und erlebten das Verfahren emotional mit. Der Prozess hatte über Wochen für Schlagzeilen gesorgt, unter anderem, weil der Angeklagte nach der Tat zunächst nach Polen floh, wo er von Grenzbeamten festgenommen wurde.
Geschrieben von: Leon Dauter