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Der Krankenstand im Allgäu 2025 ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 16 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegsinfekten. Weitere wichtige Ursachen waren Psychische Erkrankungen auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Probleme auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.

„Der Krankenstand hat sich mit 4,4 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Tobias Winkler, Leiter der DAK in Kaufbeuren. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 4,4 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 44 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Atemwegsinfekte. Sie verursachten 303 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 308 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Psychische Erkrankungen mit 290 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 258 Tage). Es folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 278 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 322 Tage).
Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt
Die Fehlzeiten im Allgäu bewegen sich auf dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im Landesdurchschnitt hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf in Bayern rund 17 krankheitsbedingte Fehltage. Im Allgäu waren es durchschnittlich rund 16 Tage.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können –
somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Tobias Winkler. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Winkler.
Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)
Geschrieben von: Leon Dauter
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