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Das Klinikum Memmingen hat bei einem Reanimationstraining auf dem Memminger Marktplatz gezeigt, wie einfach Laien im Notfall helfen können. Unter dem Motto „Prüfen – Rufen – Drücken“ wurde an Übungspuppen die richtige Vorgehensweise bei einem Herzstillstand trainiert. Die Botschaft: Jeder kann im Ernstfall Leben retten – entscheidend ist, überhaupt zu handeln.

Wie einfach Erste Hilfe bei einem Herzstillstand sein kann, hat das Klinikum Memmingen bei einem Reanimationstraining auf dem Memminger Marktplatz gezeigt. Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ trainierten Mitarbeitende aus Ärzteschaft und Pflege gemeinsam mit Passanten an Übungspuppen die wichtigsten Schritte der Laienreanimation.
Unter dem Motto „Prüfen – Rufen – Drücken“ soll die Hemmschwelle zur Hilfe im Notfall gesenkt werden. Zunächst wird geprüft, ob die betroffene Person ansprechbar ist und normal atmet. Anschließend wird Hilfe geholt und über die 112 der Rettungsdienst alarmiert. Danach beginnt die Herzdruckmassage.
„Laienreanimation ist mit dem Leitsatz ‚Prüfen – Rufen – Drücken‘ einfach“, erklärt Dr. Michael Laupheimer, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Memmingen und Organisator der Aktion. Wichtig sei vor allem, überhaupt zu handeln. Bei der Herzdruckmassage soll mindestens 100 Mal pro Minute kräftig auf den Brustkorb gedrückt werden.
Anästhesie-Oberärztin Dr. Lara Sturm betont, dass ein plötzlicher Herzstillstand jeden treffen könne. Deshalb sollte jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten.
Die „Woche der Wiederbelebung“ findet vom 21. bis 27. September statt. Sie ist eine gemeinsame Initiative des Berufsverbands Deutscher Anästhesisten, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie der Stiftung Deutsche Anästhesiologie und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Klinikum Memmingen Notfall Reanimation Übung