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Ein Paukenschlag für das Kemptener Traditionsunternehmen Abt Sportsline: Der englische Rennwagenhersteller Lola beendet zum Saisonende 2025/26 die Zusammenarbeit mit dem Allgäuer Team in der Formel E.

Damit verschwindet der Name Abt nach der zwölften Formel-E-Saison bereits zum zweiten Mal aus der Elektroserie. Lola will die beiden Autos ab Ende 2026 künftig in Eigenregie am Hauptsitz in Silverstone einsetzen.
„Wir sind enttäuscht über die Entscheidung, können aber die Zentralisierung von Lola Cars nachvollziehen“, sagt Abt-Geschäftsführer Thomas Biermaier. Der bestehende Zweijahresvertrag läuft bis zum Saisonfinale Mitte August in London. Biermaier betont jedoch, dass dies nicht das Ende des Engagements von Abt in der Formel E bedeutet: „Wir ziehen uns nicht zurück, sondern suchen bereits nach neuen Partnern.“
Parallel läuft die zwölfte Formel-E-Saison weiter: Abt-Pilot Lucas di Grassi bestreitet in Jeddah sein 150. Formel-E-Rennen, während Maximilian Günther (Team DS Penske) nach einem enttäuschenden Miami-Rennen auf Gesamtrang zwölf wieder auf Podiumsplätze hofft. „Uns fehlte in Miami der Grip, um konkurrenzfähig zu sein“, sagt Günther. „Jetzt konzentrieren wir uns voll und ganz auf Jeddah, wo wir letztes Jahr unseren ersten Sieg mit DS Automobiles errungen haben.“
Trotz des Abschieds von Lola bleibt das Kemptener Team Abt Sportsline also aktiv und schaut nach vorne – in der Hoffnung auf neue Partnerschaften und weitere Erfolge in der Formel E.
Geschrieben von: Leon Dauter
abt Allgäu formele zusammenarbeit