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Oberbürgermeister Stefan Bosse spendete beim jährlichen Blutspende-Termin an der Josef-Landes-Schule zum 60. Mal Blut, passend zu seinem 60. Geburtstag. Während des Nachmittags beteiligte sich die gesamte Schulgemeinschaft aktiv, indem Lehrkräfte den Blutspendedienst unterstützten und Schüler ein Buffet vorbereiteten. Schulleiterin Sabine Thoma betonte den Wert des Engagements der Schüler. Der Blutspendedienst wies auf die Wichtigkeit regelmäßiger Spenden hin, da eine Vollblutspende bis zu drei Menschenleben retten kann. Auch ehrenamtliche Helfer für die Organisation der Spendetermine werden gesucht.
Beim jährlichen Blutspende-Termin in der Josef-Landes-Schule wurde in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Oberbürgermeister Stefan Bosse spendete zum 60. Mal Blut – und das kurz nach seinem 60. Geburtstag. „Blut zu spenden ist ein großer Dienst an der Gesellschaft, den jeder leisten kann – am besten nicht erst dann, wenn man im eigenen Umfeld erfährt, wie wichtig Spenderblut ist“, betonte Bosse nach der Spende.
Als Dankeschön für seine langjährige Spende-Treue überreichte ihm eine Schülerin eine selbstgemachte Torte, die passend zum Doppeljubiläum gestaltet war. Von 14 bis 18 Uhr beteiligte sich die gesamte Schulgemeinschaft mit viel Engagement am Blutspendenachmittag. Lehrkräfte unterstützten den Blutspendedienst bei der Registrierung der Spender, während die Klassen 9a und 9b unter der Leitung von Hauswirtschaftslehrerin Silvia Stürminger ein Buffet vorbereiteten, das von den Schülern betreut wurde.
Schulleiterin Sabine Thoma lobte das Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler: „Es ist für junge Menschen wertvoll, wenn sie ihre Fähigkeiten in echten Situationen erproben und zugleich einen Beitrag für die Gesellschaft leisten können.“ Sie erwartete an diesem Nachmittag über 100 Spender, die mit Kaffee, Kuchen, Obst, Pizza und Leberkässemmeln verwöhnt wurden.
Claus-Peter Lang vom Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes hob hervor, dass eine Vollblutspende bis zu drei Menschenleben retten kann und dass kontinuierliche Spenden notwendig sind, um den Bedarf zu decken. In Bayern ist eine jährliche Erstspenderquote von zehn Prozent erforderlich, um die Versorgung sicherzustellen. Kaufbeuren und das Ostallgäu leisten hierzu jährlich einen wichtigen Beitrag mit rund 10.000 Blutspenden.
Alexander Denzel vom BRK-Kreisverband Ostallgäu würdigte die rund 2.500 regelmäßigen Blutspender in Kaufbeuren und rief dazu auf, auch ehrenamtlich bei der Organisation der monatlichen Blutspende-Termine zu helfen. Denn während die Fachkräfte des Blutspendedienstes die Blutabnahme übernehmen, wird für das Drumherum viel freiwillige Unterstützung benötigt.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Blutspende Kaufbeuren Oberbürgermeister