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Aktuelles

Jahresstatistik 2025 der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West

today7. Januar 2026

Hintergrund
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Der Jahresrückblick der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zeigt für das Jahr 2025 einen erneuten Anstieg der Einsatzzahlen.

Symbolbild Polizei / Foto: Pixabay

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der polizeilichen Einsätze um rund 3,1 Prozent.

Insgesamt bewältigten die Polizeibeamtinnen und -beamten im vergangenen Jahr 135.768 Einsätze. Das entspricht durchschnittlich etwa 372 Einsätzen pro Tag beziehungsweise statistisch einem Einsatz alle vier Minuten – an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr.

Kernaufgabe der Polizeieinsatzzentrale ist die Koordinierung sämtlicher Polizeieinsätze. Ziel ist es insbesondere, eine schnelle Hilfeleistung sicherzustellen und Gefahren wirksam abzuwehren.

Das Einsatzspektrum ist dabei breit gefächert und reicht von verdächtigen Wahrnehmungen oder illegalen Müllablagerungen über Verkehrsunfälle bis hin zu Kapitaldelikten oder polizeilichen Großeinsätzen, etwa im Rahmen von Veranstaltungen. Ebenso werden gemeinsame Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei erfasst, beispielsweise bei Bränden oder Verkehrsunfällen.

Am häufigsten wurden Einsätze unter dem Stichwort „Verkehrsunfall mit Sachschaden“ registriert. Es folgen „Verkehrsdelikt“ sowie „Verkehrsgefahr“. Danach schließen sich „Streitigkeiten“ und „Verkehrsunfall mit Verletzten“ an.

Den höchsten Tageswert verzeichnete die Einsatzzentrale im Jahr 2025 am 5. Juli mit 535 Einsätzen. Weitere Spitzenwerte wurden am 30. Mai mit 519 Einsätzen sowie am 19. September mit 513 Einsätzen erreicht.

Darüber hinaus beantworteten die Disponentinnen und Disponenten der Einsatzzentrale im Jahr 2025 insgesamt 97.258 Notrufe. Dies entspricht einem Tagesdurchschnitt von rund 266 Notrufen oder statistisch einem Notruf alle fünf Minuten – ebenfalls rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres.

Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 99.531 Notrufe eingingen, ist dies ein Rückgang um etwa 2,3 Prozent.

Erfahrungsgemäß ist das Notrufaufkommen an Sonntagen vergleichsweise gering. Deutlich erhöhte Anrufzahlen ergeben sich hingegen bei besonderen Einsatzlagen, etwa bei Gefahren auf Autobahnen durch Falschfahrer, Gegenstände oder Personen auf der Fahrbahn, sowie bei Unwetterereignissen. Auch bei vermehrten Aktivitäten von Anrufbetrügern steigt die Zahl der Notrufe, da Bürgerinnen und Bürger entsprechende Hinweise an die Polizei weitergeben.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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