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Die Gerüstbauer im Allgäu erhalten ab November 7,5 Prozent mehr Lohn, ein erfahrener Vollzeit-Geselle bekommt rund 225 Euro extra pro Monat. Ab Januar steigt der Mindestlohn auf 14,35 Euro pro Stunde, auch Auszubildende profitieren von höheren Vergütungen.

Die Gerüstbauer im Allgäu können sich über deutliche Lohnerhöhungen freuen. Ab November steigen die Gehälter der Beschäftigten in Kaufbeuren, Kempten, Memmingen sowie in den Landkreisen Ostallgäu, Oberallgäu und Unterallgäu um 7,5 Prozent. Ein erfahrener Vollzeit-Geselle hat damit künftig rund 225 Euro mehr pro Monat in der Tasche.
Bereits ab Januar steigt zudem der Mindestlohn auf 14,35 Euro pro Stunde, 40 Cent mehr als bisher. Auch Auszubildende profitieren: Im ersten Lehrjahr erhalten sie 1.125 Euro, im zweiten 1.300 Euro und im dritten 1.550 Euro monatlich.
„Gerüstbauer leisten einen anspruchsvollen Job bei Wind, Wetter, Hitze und Kälte. Die Tarifsteigerungen sind ein längst überfälliges Zeichen der Anerkennung für diese Arbeit“, betont Michael Jäger von der Industriegewerkschaft BAU Schwaben.
Die IG BAU verweist außerdem auf die weitere Lohnerhöhung im Herbst nächsten Jahres, die den Beschäftigten zusätzliche finanzielle Perspektiven bietet. Neben der Vergütung setzt die Gewerkschaft auch auf die Förderung des Nachwuchses, um die Zukunft der Branche langfristig zu sichern.
Gerüstbauer sind unverzichtbar bei Fassadenarbeiten, Dachdeckungen, Sanierungen von Kirchtürmen oder der Errichtung von Baugerüsten – Arbeiten, die ohne sie nicht möglich wären. Mit den neuen Löhnen sollen die Anstrengungen dieser Fachkräfte angemessen gewürdigt werden.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Arbeit Geld Gerüstbauer Löhne