Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Im Allgäu hat die anhaltende Hitzewelle die Waldbrandgefahr deutlich erhöht, vielerorts gilt bereits Warnstufe 4. Besonders trockene Wälder und stark besuchte Gebiete sind gefährdet. Behörden warnen vor Brandrisiken durch Zigaretten, Grillen oder Fahrzeuge und appellieren an Besucher, das Rauchverbot im Wald strikt einzuhalten. Eine Entspannung der Lage ist erst durch anhaltenden Regen zu erwarten.

Im gesamten Allgäu hat die anhaltende Hitzewelle die Waldbrandgefahr deutlich erhöht. In weiten Teilen des nördlichen und mittleren Allgäus gilt bereits die zweithöchste Warnstufe 4, auch in den Bergregionen wird ab Mittwoch mit dieser Gefahrenstufe gerechnet.
Besonders betroffen sind laut dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten südexponierte Hänge sowie lichte Fichten- und Kiefernwälder. Auch stark frequentierte Waldgebiete gelten als besonders gefährdet.
Bereichsleiter Forsten Simon Östreicher warnt vor der hohen Brandgefahr durch die extreme Trockenheit. Bäume entziehen dem Boden derzeit viel Wasser, wodurch Böden und Vegetation stark ausgetrocknet seien. Bereits kleine Zündquellen wie eine weggeworfene Zigarette, ein heißer Fahrzeugkatalysator oder Grillfeuer könnten ausreichen, um Brände auszulösen.
Besonders kritisch sei die Lage im Bergwald, da steiles Gelände im Ernstfall oft nur schwer erreichbar sei und Löscharbeiten häufig nur aus der Luft erfolgen können.
Das Amt appelliert daher an Waldbesucher, das geltende Rauchverbot im Wald strikt einzuhalten und offene Feuer zu vermeiden. Auch Waldbesitzer werden gebeten, kein Kronenmaterial zu verbrennen, sondern dieses abzutransportieren oder zu zerkleinern.
Zwar könnten einzelne Gewitter kurzfristig für Entspannung sorgen, eine nachhaltige Entlastung der Situation sei jedoch erst durch flächendeckende Niederschläge zu erwarten.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer