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Am Ifen im Kleinwalsertal lösten zwei Freerider trotz Lawinenwarnstufe 4 ein Schneebrett aus. Die beiden Skifahrer blieben unverletzt. Bergrettung, Feuerwehr, Hubschrauber und Lawinensuchhunde suchten vorsorglich den Bereich ab, fanden aber keine Verschütteten.

Am Sonntagmittag kam es am Ifen im Kleinwalsertal zu einem Lawinenvorfall, nachdem zwei Freerider trotz Lawinenwarnstufe 4 in den freien Skiraum am Kellerloch einfuhren. Gegen 11.40 Uhr löste sich ein rund 200 Meter langes und 70 Meter breites Schneebrett, das die beiden Skifahrer glücklicherweise nicht mitriss.
Trotzdem starteten die Einsatzkräfte eine große Suchaktion, da zunächst unklar war, ob weitere Wintersportler verschüttet worden sein könnten. Im Einsatz waren 40 Kräfte der Bergrettung, die Pistenrettung Ifen, 15 Mitglieder der Feuerwehren Riezlern und Mittelberg, drei Hubschrauber-Crews, zwei Lawinensuchhunde mit Hundeführern sowie zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe Kleinwalsertal.
Die Feuerwehr koordinierte die Einsatzkräfte in einer Schleuse, überprüfte die Suchgeräte und brachte die Rettungsteams sicher in den Lawinenbereich. Nach einer gründlichen Absuche und Rücksprache mit Augenzeugen konnte gegen 13.15 Uhr Entwarnung gegeben werden: Es gab keine Verschütteten.
Der Lawinenwarndienst Vorarlberg weist darauf hin, dass oberhalb der Waldgrenze weiterhin große Lawinengefahr (Stufe 4) herrscht. Frischer Triebschnee ist sehr störanfällig, und auch kleine Auslöser durch Wintersportler können gefährliche Schneebrettlawinen verursachen. Auch in den kommenden Tagen sollten Tourengeher und Freerider vorsichtig sein.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu lawine österreich Polizei