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Bereits vor zwei Jahren wurde eine heute 76-Jährige Ziel eines Telefonbetruges und verlor eine vierstellige Summe. Nun wurde die Frau Ziel eines Folgebetrugs: Unbekannte Täter riefen sie an und gaben sich als Mitarbeiter der EU-Kommission aus. Sie behaupteten, dass das damals verlorene Geld sei gesichert und habe sich dank guter Anlage auf knapp eine Million Euro vermehrt.

Die Frau müsse vor der Auszahlung 20 Prozent des heutigen Wertes als Sicherheit hinterlegen. Nach Vorlage eines Scheinvertrags überwies die Frau letztlich einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Die Bank griff ein, stoppte die Überweisungen und unterstützte sie bei der Anzeigenerstattung.
Aus diesem Anlass möchte die Polizei über das bekannte Phänomen des Folgebetruges bzw. Recovery Fraud informieren. Organisierte Betrüger verkaufen Daten der Opfer an andere Banden, welche auf Folgebetrug spezialisiert sind. Diese nehmen nach Wochen, Monaten oder Jahren wieder Kontakt auf, geben sich als Anwälte, Finanzbehörden, EU-Mitarbeiter oder ähnliches aus und versprechen die Auszahlung des damaligen Verlustes, oft mit Gewinn. (KPI Memmingen)
Geschrieben von: pk
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