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Am Bodensee wird über eine mögliche Wiederaufnahme der Felchen-Fischerei beraten. Der Traditionsfisch war seit 2024 weitgehend geschützt, die Bestände zeigen nun erste Erholungstendenzen. Eine Rückkehr ist nur unter strengeren Auflagen wie weniger Netzen oder größeren Maschenweiten denkbar. Ein Beschluss wird in Kürze erwartet.

Der Felchen, einer der bekanntesten und beliebtesten Fische des Bodensees, könnte künftig wieder häufiger gefischt werden. Aktuell beraten Fachleute aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein über eine mögliche Wiederzulassung der Fischerei unter strengen Auflagen.
Seit 2024 gilt im Großteil des Bodensees ein Fangverbot für Felchen, um den stark zurückgegangenen Bestand zu schützen. Nun endet die Schonzeit im kommenden Jahr, und erste Einschätzungen der Experten deuten auf eine leichte Erholung der Bestände hin.
Eine Rückkehr zu früheren Fangmengen gilt jedoch als ausgeschlossen. Stattdessen stehen deutlich strengere Regelungen im Raum, etwa größere Maschenweiten, weniger Netze oder reduzierte Fangtage, um die Erholung der Population nicht zu gefährden.
Die Bestände waren in den vergangenen Jahren unter anderem durch invasive Arten wie den Stichling, steigende Wassertemperaturen und veränderte Nahrungsbedingungen stark unter Druck geraten.
Der endgültige Beschluss über die künftigen Fangregeln wird im Laufe der laufenden Beratungen erwartet.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer