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Sport

FC Memmingen trennt sich 1:1 von Hankofen-Hailing

today22. März 2026

Hintergrund
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Im ersten Moment fühlte sich das 1:1 (1:1) Unentschieden des FC Memmingen gegen das bisherige Schlusslicht SpVgg Hankofen-Hailing für Trainer Matthias Günes enttäuschend an: „Wir waren gefühlt näher am Sieg und hatten ein bisschen Pech“. Mit etwas Abstand überwog auch bei Günes die positive Sicht auf die Lage der Dinge: Seine Mannschaft blieb auch im fünften Spiel nach der Winterpause ungeschlagen, sammelte den nächsten Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt und der Abstand auf die Gefahrenzone bleibt mit 13 Punkten Vorsprung äußerst komfortabel.
FCM-Logo/ Foto: FC Memmingen
Der Erkältungsvirus hatte in der vergangenen Woche zugeschlagen. So musste Abwehrchef David Bauer passen, bei Rufus Roth ging’s und so rückte der Winter-Neuzugang von der Außen- in die Innenverteidigung. Roth war es auch, der die frühe Führung einläutete. Lange Einwürfe sind sein Markenzeichen, die der Enkel von „Bulle“ Roth auch gezielt trainiert: „Ich mache viel für meinen Körper“. Roths wuchtige Einwürfe haben fast die Qualität von Freistößen. In der siebten Minute hielt Fabian Lutz in seinem 150. Regionalliga-Spiel genau den Schlappen zum 1:0 hin (7. Minute). Der 30-jährige hat insgesamt bereits 214 Einsätze und damit die meisten des aktuellen Kaders in den Herrenteams des FCM bestritten.
Die Gäste reagierten keineswegs konsterniert und kamen nur vier Minuten später mit einem ebenfalls eher kuriosen Treffer zum Ausgleich. Der Versuch einer Flanke von Falon Lutolli aus mehr als 30 Metern wurde – auch bedingt durch die Windverhältnisse – immer länger und senkte sich via Innenpfosten über FCM-Torhüter Dominik Dewein in den Kasten (11.).
Das sollte es mit der Torausbeute auf beiden Seiten dann auch schon gewesen sein auch wenn bei Philipp Kirsamer die 645 Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen hatten. Der Mittelstürmer hatte seinen Gegenspieler und den 18-jährigen Gäste-Keeper Patrik Neumayer schon geschlagen, doch in höchster Not kratzte Lennard Stockinger noch den Ball von der Linie (37.). Eine Szene, die bezeichnend war. Hankofen stand und steht im Abstiegskampf mit dem Rücken zur Wand und warf alles, was möglich war, in die Waagschale. Memmingens Kapitän Jakob „Jacky“ Gräser hatte beim Gang in die Kabine deshalb Gesprächsbedarf mit Schiedsrichter Lothar Ostheimer, der trotz ohnehin vieler Unterbrechungen den körperlichen Einsatz der Gäste mit einigen Klammergriffen durchgehen ließ. Für noch mehr Diskussionsstoff sorgten zwei Elfmeterreife Situationen in der zweiten Hälfte. Erst räumte Korbinian Stütz den Ball und den gerade eingewechselten Luan Fusaro spektakulär weg und in den Schlussminuten ging Torwart Neumayer genauso kompromisslos gegen Lutz zu Werke. „Wenn ich im Gegensatz bedenke, welche Elfer wir schon gegen uns bekommen haben“, wäre nicht nur für Gräser mindestens ein Strafstoßpfiff berechtigt gewesen. „Gästetrainer Tobias Beck sprach zumindest „von Glück für uns in der einen Situation“. Ob’s Elfer waren? „Nein“, lautet die kurze Antwort von Günes, „weil der Schiedsrichter nicht gepfiffen hat“.
Was der eine Punkt der SpVgg Hankofen-Hailing bringt, werden die nächsten Wochen zeigen. Zumindest die Rote Laterne des Schlusslichts konnte an Aschaffenburg abgegeben werden. Im Tabellenkeller liefern sich die Teams ein regelrechtes „Schneckenrennen“. Und die Memminger sind auf bestem Weg zum inoffiziellen Titel der „Unentschieden-Könige“ der Liga. Es war bereits das elfte Remis für den Aufsteiger. In der vorangegangen Bayernliga-Meistersaison waren es insgesamt 12.
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Geschrieben von: Leon Dauter

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