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Dritter Auswärtsauftritt in Folge – dritte Niederlage hintereinander. Der FC Memmingen unterlag bei der SpVgg Greuther Fürth „in einem guten Regionalliga-Spiel“, wie alle Seiten betonten, mit 1:2 (1:1).

Anders als in den beiden vorangegangenen Begegnungen in Buchbach und Bayreuth stimmten für Trainer Matthias Günes dieses Mal wieder Leistung und Einsatz, es fehlte das Spielglück: „Wir hatten viele Spiele, wo entscheidende Situationen für uns gelaufen sind – jetzt eben nicht“. Dreimal am Stück hatten die Memminger in dieser Runde nicht verloren.
Die angedachte Startelf musste erneut kurzfristig umgekrempelt werden, weil Luis Vetter nach dem Aufwärmtraining ausfiel. Für ihn lief Marcello Barbera von Beginn an auf. Maximilian Dolinski stand wieder in der Abwehrkette. Bei Philipp Kirsamer und Rufus Roth ging noch nichts. David Mihajlovic fällt länger aus.
Die Gastgeber gingen auf dem Sportplatz in Burgfarrnbach früh in Führung. Jakob Engel hielt bei einem Querschläger den Schlappen zum 1:0 hin (9. Minute). Fabian Lutz nutzte einen Fürther Abspielfehler und sorgte mit seinem siebten Saisontreffer nach 20 Minuten wieder für ausgeglichene Verhältnisse. Der 30-jährige hätte in der zweiten Hälfte, von Barbera geschickt, auch vorlegen können. „Memmingen hat in der zweiten Halbzeit zwei Riesengelegenheiten zum eigenen 2:1“, räumte Fürths Interimstrainer Christian Fiedler ein.
Er selbst bewies ein glückliches Händchen. Als Pascal Maier bei den Gästen nach seinem zweiten Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, brachte er Max Meyer. Der 19-jährige bewies Joker-Qualitäten und machte bei seinem ersten Ballkontakt nicht einmal eine Minute nach seiner Einwechslung das 2:1 (63.). Kurios: Im Hinspiel (1:1) hatte auf der anderen Seite Sekunden nach seiner Einwechslung seinerzeit Barbera für den FCM getroffen.
David Günes, Jakob Gräser und Constantin Kresin mit einem Lattenaufsetzer in der Nachspielzeit hatten noch Ausgleichsmöglichkeiten. So reichte es im für Günes „besten Spiel seit Wochen“ wieder nicht zu Zählbarem.
Inwieweit der Sieg den Fürther Reservisten etwas bringt, werden die nächsten Wochen zeigen. Denn selbst bei einem eigenen sportlichen Klassenerhalt ginge es in die Bayernliga, wenn die Profimannschaft aus der 2. Bundesliga absteigt. Noch bemerkenswert: Trotz ausbleibender eigener Ergebnisse hält für den FC Memmingen seit Wochen der Zehn-Punkte-Vorsprung vor der Abstiegszone. Nächsten Samstag (14 Uhr) geht es zuhause gegen den Aufstiegskandidaten Würzburger Kickers.
(PM: FC Memmingen)
Geschrieben von: Stefanie Eller