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Es war das erwartet zähe Geduldsspiel: Der FC Kempten musste sich am Donnerstagabend beim Tabellensechzehnten TSV Hollenbach mit einem torlosen 0:0-Unentschieden begnügen. Trotz drückender Überlegenheit und einer Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten gelang es der Mannschaft von Thomas Rathgeber nicht, den defensiven Riegel der Gastgeber zu knacken.

Von Beginn an übernahm der FCK das Kommando und drängte die Hollenbacher tief in deren eigene Hälfte. Besonders im ersten Durchgang brannte es im Strafraum der Hausherren lichterloh. Die Allgäuer spielten sich mehrere Großchancen heraus, die normalerweise für eine komfortable 3:0-Führung gereicht hätten. Doch das Glück stand nicht auf Kemptener Seite: Zweimal rettete das Aluminium für den bereits geschlagenen TSV-Keeper, in einer weiteren Szene klärte ein Hollenbacher Verteidiger in höchster Not auf der Torlinie.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die Kemptener Offensivabteilung um Fatlum Walisada und Fatjon Celani mühte sich nach Kräften, fand jedoch kaum eine Lücke im Hollenbacher Abwehrverbund. Die Gastgeber verteidigten mit „Mann und Maus“ und warfen sich leidenschaftlich in jeden Schuss.
Kempten kontrollierte zwar das Geschehen und ließ defensiv fast nichts zu, doch im letzten Drittel fehlte die nötige Präzision oder das entscheidende Quäntchen Glück, um den Abwehrriegel zu durchbrechen.
Fast wäre der Spielverlauf in den Schlussminuten komplett auf den Kopf gestellt worden. Während Hollenbach offensiv nahezu unsichtbar blieb, ergab sich kurz vor dem Abpfiff plötzlich eine Riesenchance für die Heimelf. Ein Angreifer tauchte nach einem Konter völlig frei vor dem Kemptener Gehäuse auf. Dass es am Ende beim verdienten – wenn auch für Kempten enttäuschenden – Punkt blieb, war Keeper Anil Zeynel zu verdanken, der mit einer starken Parade den späten Knockout verhinderte.
(PM: Horst Böhm/FC Kempten)
Geschrieben von: Stefanie Eller