AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Sport

ESVK unterliegt in Höchstadt mit 3:4 nach Overtime

today10. Oktober 2026

Hintergrund
share close
AD

Begleitet von gut und gerne 100 Joker-Fans war der ESV Kaufbeuren am siebten Spieltag bei den Höchstadt Alligators gefordert. Cheftrainer Sebastian Buchwieser musste dabei auf den verletzten Tom Schwarz verzichten. Im Tor stand Rihards Babulis. 

Eishockey (Symbolfoto) / Foto: Pixabay.com

Die ganze Woche über war bei den Jokern zu hören, dass sie die Konter in den Griff bekommen müssen. Dennoch mussten sie bereits nach wenigen Sekunden einen Zwei-auf-null-Konter gegen sich hinnehmen. Rihards Babulis war im Gegensatz zu seinen Vorderleuten jedoch schon hellwach und konnte diese große Chance der Hausherren entschärfen. Die Allgäuer waren anschließend das gesamte Drittel über feldüberlegen und hatten auch die eine oder andere gute Möglichkeit. Unter anderem verpasste Max Oswald in Überzahl vor dem leeren Tor die Führung für den ESVK. Den einzigen Treffer im ersten Abschnitt erzielten jedoch die Alligators – und wie sollte es anders sein – bei einem Eins-auf-null-Konter in der 12. Minute. Torschütze Jan Malinowski ließ Rihards Babulis mit seinem schönen und abgeklärten Abschluss keine Abwehrchance und stellte den Spielstand auf 1:0. Die Joker hatten in der Folge noch gute Chancen, unter anderem durch Tomas Schwamberger, Max Hops und Sami Blomqvist. Bei ihren Abschlüssen fehlte jedoch die nötige Konsequenz, um Luca Ganz im Tor des HEC zu überwinden.

Der Mittelabschnitt war aus Sicht der Joker einer zum Vergessen. Der ESVK versuchte gefühlt, das Spiel mit angezogener Handbremse zu gewinnen, und wurde dafür bitterböse bestraft. In eigener Unterzahl ließen Jere Laaksonen und Tomas Schwamberger zwei dicke Chancen liegen, bevor sich die Joker einmal mehr auskontern ließen. Matyas Kovacs war der Nutznießer und schloss den Zwei-auf-eins-Konter der Höchstädter in der 28. Minute zum 2:0 ab. Der ESVK agierte anschließend teilweise wieder zu pomadig und musste nach einem Scheibenverlust in der eigenen Zone eine Strafe hinnehmen. Die Alligators erhöhten daraufhin auf 3:0. Brendan Harrogate fasste sich ein Herz und traf mit einem platzierten Direktschuss. Die Joker konnten ihrerseits 16 Sekunden später zurückschlagen und kamen durch Yannik Burghart erstmals auf die Anzeigetafel. In einem Powerplay schafften es die Allgäuer dann, 27 Sekunden vor der zweiten Pause auf 3:2 zu verkürzen. Yannik Burghart bediente dabei Andrew Yogan perfekt, und der US-Amerikaner traf mit einem satten Direktschuss in die Maschen. Die Joker waren somit wieder zurück im Spiel, und es ging in den Schlussabschnitt.

Im Schlussabschnitt spielte dann eigentlich nur noch der ESVK. Die Joker rannten an und erspielten sich Chance um Chance. In der 46. Minute erzielte Max Oswald den Ausgleich. Wer nun dachte, die Joker würden das Spiel komplett drehen, wurde jedoch bitter enttäuscht. Zwar hatten die Allgäuer, wie bereits erwähnt, vor allem in den letzten sechs Minuten Großchancen für mehrere Tore, schafften es aber einfach nicht, selbst hundertprozentige Möglichkeiten zu verwerten. Am Ende ließen sich die Kaufbeurer in der Verlängerung nach einem Sololauf von Brendan Harrogate sogar noch den Zusatzpunkt klauen. Der Kanadier entschied die Partie mit seinem Treffer zum 4:3 für die Hausherren und hinterließ bei den Jokern damit ein großes Fragezeichen. Spieler des Spiels war dabei ganz klar der gebürtige Kaufbeurer Luca Ganz im Tor der Alligators, der die Joker-Stürmer mit seinen vielen und teils spektakulären Paraden zur Verzweiflung brachte.

(PM: ESVK)

AD

Geschrieben von: Stefanie Eller

Rate it
AD
AD
AD
AD